Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

Do 24.05.2018 21 Uhr Bayuk

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kommen aus:Tübingen

und spielen:Musik, für die grobkörnige Filter oder Unschärfeeffekte vermeintlich erst erfunden wurden. Experimentierwütiger Pop a la The Notwist oder John Frusciante.

Musik, für die grobkörnige Filter oder Unschärfeeffekte vermeintlich erst erfunden wurden. Doch Bayuk blickt uns auf seinem Albumcover auf einer genreuntypischen Fotografie direkt in die Augen. Helle Farben. Keine Geheimnisse.

Dafür ist seine Musik zuständig. Das Album eröffnet mit einem nebelverhangenen Tricky-Beat. Das Bild des ungeschminkten Mannes vom Cover verschwimmt im Puls des mahlstromartigen Grooves, bevor uns der Sänger Bayuk gegenübertritt, mit geisterhaft schrägen, verfremdeten Vocals. Überhaupt: Sein Debütalbum mit dem achteinhalb Minuten langen Emotions-Parforceritt „Phantom Track“ zu beginnen, zeugt schon von unverfrorener Selbstüberzeugung. Wer ist dieser Bayuk?

Bayuk liebt Doppelbödigkeiten, ein Einfluss seines Surrealismus-Idols René Magritte. Wie der Belgier auf seinen trickreichen Bildern stattet der frühere Kunststudent auch seine Musik mit zahlreichen Finessen aus, bricht Erwartungshaltungen, indem er stetig neue Pointen ersinnt.

Gleichzeitig die Experimentierwut immer schön bis an die Grenzen austesten: Schließlich machte nicht zuletzt dieser Ansatz die Musik von The Notwist oder John Frusciante so großartig, erklärte Vorbilder des Musikers.

Zwei Jahre arbeitete er an seinem Debütalbum.

bayukmusic.com

facebook.com/bayukmusic

Instagram.com/bayukmusic

Vö „Rage Tapes“ am 04.05. auf Rage Tapes

Foto: Sashberg

Eintritt frei!!!

So 27.05.2018 20 Uhr Kwartirnik+ mit James Yuill (UK)

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Konzert – Interview – Radioliveübertragung – Livevideorecording

WAS IST KWARTIRNIK+?
Neben Radio T, welches weiterhin die Interviews mit den Bands und deren musikalische Performance über ihre hochauflösenden Frequenzen in Echtzeit zu den Endempfängergeräten schickt, sitzen jetzt die Musikblogger von Band Master Flash mitten in Chemnitz‘ schönstem Livemusik-Wohnzimmer. Sie rutschen dabei in die Rolle der eloquenten Interviewpartner, investigativen Fragesteller und halten die Auftritte im aaltra darüber hinaus in unzähligen Verwicklungen digitalen Zelluloids fest. Für die Bands springen so nicht nur authentische Livevideos heraus, sondern jeder/jede kann jederzeit zu Hause den Abend noch einmal nachhören, wiederholt anschauen und auf diese Weise die Zeit bis zum nächsten Kwartirnik+ überbrücken. Denn im Gegensatz zu früher findet es jetzt nicht mehr jeden, sondern alle zwei Monate statt.

Die Türen öffnen sich 20 Uhr und
das Konzert beginnt pünktlich 21 Uhr.

UND WER IST JAMES YUILL???

kommt aus: London (UK)

und spielt: einzigartigen Folktronic, „a one-man band armed with a laptop, mixing decks and an acoustic guitar“

Das Clash Magazin beschrieb James Yuill einst als „a one-man band armed with a laptop, mixing decks and an acoustic guitar“. Mit dieser Mixtur schuf er seinen einzigartigen Folktronic. Und wie heißt es so schön: „never change a winning system“. Seit seinem Debut 2005 veröffentlichte er unaufhörlich neue Alben und tourte weltweit. Seine beiden wichtigsten Werke „Turning Down Water For Air“ und „Movement In A Storm“ erschienen auf dem renommierten Label Moshi Moshi, sorgten für einigen Trubel in der Indieszene und wurden von der Presse gefeiert. Sein Song „This Sweet Love“ wurde zum Hit. Beim nun aktuellen seinem vierten Album entschied er sich, neue Wege zu gehen. Mit Happy Biscuit Club gründete er sein eigenes Label auf dem nun nach mehr als fünf Jahren Funkstille sein aktuelles Album „A Change In State“ erscheint, mit dem er im Mai auf Tour kommt.

Eintritt: 8 €

Sa 09.06.2018 19 Uhr 11. aaltraVox OpenAir

Hach, da isses wieder, das aaltraVox. Es wird wieder ein bunter Spaziergang durch die bezaubernden Gärten der musikalischen Gelüste, in welcher die voluptuöse Verführerichkeit mitschwingt und gleichermaßen beseelt. Jene welche wird dann final zu einer barbarischsten Extase führen! Ihr werdet sehen / hören / fühlen.

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Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: VVK 10€ AK 12€

Zu den Acts:

Atlas Ahead

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kommen aus: Chemnitz

und spielen: Alternative Funk. Sehr unrein und ungezähmt.

ATLAS AHEAD kommen aus dem Motown Ostdeutschlands, Chemnitz, und sind der Konkurrenz seit jeher immer einen Schritt voraus. Hier wird die Zerreißprobe auf das Exempel statuiert: ungehemmter Groove trifft auf komplexe, pedantisch detailversessene Arrangements und oben drauf gibt es noch Lyrics mit Tiefgang serviert.
Unter dem Strich ergibt das wohl die mit Abstand unreinste und ungezähmteste Spielart des Funk, womit sich ATLAS AHEAD erfolgreich von der leidigen Plattitüde Funkrock losreißen und Alternative Funk etablieren konnten. Dabei wird sich zu jedem Anlass im feinen dampfgebügelten Zwirn präsentiert, denn ATLAS AHEAD bleiben neben all der Pionierarbeit auch stets bodenständige Kosmopoliten.

Furious Few

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kommen aus: Berlin (ursprünglich Australien)

und spielen: Rock’n’Roll Soul von Blues & Dark Gospel inspiriert

Das selbstbetitelte Album von FURIOUS FEW ist tief im Blues und Soul-Musik verwurzelt und dennoch feist groovender Rock’n’Roll. Die Songs stehen auf einem massiven Fundament von Keyboards und Schlagzeug. Rhythmisch, pulsierend und sich stets steigernder geben sie die perfekte Leinwand für die Geschichten von Frontmann und Gitarrist Joshua Murphy.

Textlich werden aktuelle Themen auf teils persönliche, teils abstrakte Art immer betrachtet, die aufähnliche Muster zurück zuführen sind. Auch wenn Anliegen und Inhalte dunkel und düster erscheinen, wird durchaus eine positive Message verbreitet. Und auch musikalisch wird dieses Spannungsfeld aufrecht erhalten und die Band bezeichnet ihre Musik gerne als Rock’n’Roll Soul.

Das erzählerische Konzept des Albums begann mit der Idee, dass in unserer Welt etwas grund sätzlich kaputt scheint, dass wir vielleicht zu weit gegangen sind mit unserer Gleichgültigkeit. Vieleicht reicht es nicht mehr aus, einfach nur noch NICHT rassistisch, sexistisch, homophob oder ignorant zu sein. Statdessen müssen wir eventuell aktiv gegen diese gesellschaftlichen Erscheinungen angehen. „Das war etwas, was ich anschieben wollte oder ich mich zumindest mit den Menschen, die ähnlich denken,verbinden wollte“, sagt Joshua. „Die Leute, die ich meinte sind die wenigen Wütenden. Die bewussten Menschen“, eben die Furious Few.

Das Album wurde über drei Sessions in Berlin live auf Band aufgenommen. Man kann alles hören. Den Raum, die Leute, auf dem eher nachdenklichen Song „Lines“ sogar das Knarren der Dielen. Auf ‚The Quarters‘ spielt Spike die Snare dermaßen hart, dass sich das Fell während des Songs immer mehr lockert und der Ton sich vollständig ändert. Ein aufmerksamer Hörer hat die Band schnell vor Augen und merkt, das ist echt, das ist ehrlich.

Das Album Furious Few erschien am 7. April 2017.

www.furious-few.com

Søjus1

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kommen aus: Dresden

und spielen: Trip-Hop, Experimental Hip-Hop, Downbeat, Electronic, Leftfield, Alternative

Søjus1 spannt eine Leinwand auf, auf der zwischen Ambient und Industrial, Synthies und Klavier, inmitten vertrackter Schlagzeugpatterns und Sprachsamples Spuren von Miles Davis, Pink Floyd oder Can auftauchen, plötzlich kluge Popsongs oder krachende Eruptionen passieren. Verpackt ist das Ganze in eine analog-warme, dreckige Klangästhetik, die an Old-School Hip Hop erinnert, an Portishead, Massive Attack oder DJ Shadow.

Es geht um Spuren, die ein Mensch in dieser Welt hinterlässt. Sie stehen nicht für sich, sondern überlagern und verbinden sich mit denen anderer Menschen. Sie bergen Ursachen, Ausgangspunkte und Impulse, deren Wirkung sich manchmal erst im Leben und Schaffen anderer manifestiert. Im Fall von Søjus1 wird daraus Musik, die wie ein Satellit eine kaputte Erde umkreist, diese allumfassende Perspektive in eine rastlose Assoziationskette aus Rhythmus und Klang und Text übersetzt und in dunkle, traurige Schönheit bindet.

Noxious Noise

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kommen aus: Chemnitz

und spielen: Postpunk, New Wave, Indie


Was Indie, New Wave und Post-Punk zu Beginn der zweiten Dekade des aktuellen Jahrtausends zurückließen, nehmen Noxious Noise selbstbewusst auf und versuchen, ihre ganz eigene Idee hinter all den bekannten Konzepten zu entwickeln. Seit dem Jahre 2005 widmen sich die Dame und die drei Herren diesem Vorhaben.
Die Live-Konzerte der Band gestalten sich dabei als eine eindrucksvolle Symbiose aus Treibendem und Sphärischem. Und dieser Qualität verdanken es die vier Musiker auch, dass sie bereits internationale Bandgrößen aus New York, Los Angeles und London auf ihren Europa-Tourneen supporten durften.
https://noxiousnoise.bandcamp.com/

Publiziert am von k.fischer | Kommentare deaktiviert für aaltra chemnitz