Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

 

Freitag 17.03.17 aaltra10 – Live (ausverkauft)

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Die Zeit, die rammelt immer so… schon zum zehnten mal. Das ist Anlass genug für das aaltra Sachen zu machen, die es selten macht. Es feiert sich selbst. Und das mit zwei Livebands. Das ist eigentlich nicht außergewöhnlich, außer dass die Bands nicht verraten werden. Aber prinzipiell wird es ein fast normaler aaltra-Abend.

Tickets: 5€ VVK im aaltra

Samstag 18.03.17 aaltra10 – Party

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und am Samstag wird weitergefeiert!!! Mit sorgfältig ausgewählten fettigen und brutzeligen Tunes vom DJ-Team Heckhorn. Das gehört ja nun mittlerweile zum aaltra, wie die lustige Fönhaube.

Tickets: 5€ VVK im aaltra

Donnerstag 23.03.17 Mary Broadcast (AUT)

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An das Schöne erinnern!

Am 31. März 2017 veröffentlicht die Indie-Pop-Künstlerin Mary Broadcast ihre neueste Single „Memories Of Gold“. In der neuen Single „Memories Of Gold“ experimentiert Mary Broadcast mit neuen Sounds. Electronica-Klänge treffen auf aggressive Gitarren, dazu gesellt sich eine eingängige Pop-Melodie und die unverkennbare Stimme der Sängerin. Das Ergebnis ist berauschend, irgendwie wild, aber dennoch vom Hit-Produzenten Alexander Deutsch stimmig zu einem Pop-Song gegossen und von Markus Kienzl (Sofa Surfers) fein abgemischt.

Zwei Jahre sind seit dem letzten Mary Broadcast Album „Dizzy Venus“ vergangen. Die Zeit nutzte die umtriebige Sängerin und Songwriterin für zahlreiche Tourneen in Europa und Afrika. Auf Reisen sammelte Mary Broadcast nicht nur neue Eindrücke und Inspirationen, sondern hatte auch Zeit ein wenig über sich und ihr Umfeld zu reflektieren: „Ich habe die Erfahrung mit einem Menschen gemacht, der mir sehr viel bedeutet. Dieser Mensch verfiel ganz und gar einer sehr dunklen Seite des Lebens. Für ihn habe ich den Song geschrieben, damit er sich wieder an positive Erinnerungen klammert und wieder ins Licht kommt.“, erklärt die Künstlerin den Hintergrund ihrer neuen Single „Memories Of Gold“ und ergänzt zufrieden: „Und er hat es tatsächlich geschafft!“. Mary Broadcast war immer schon eine überzeugte Kämpferin für das Gute und verstand es diese positive Haltung nicht nur in ihrer Musik, sondern auch in ihrem Umfeld und ihn ihrem sozialen Engagement auszuleben.

Besetzung:
Mary Broadcast vocals, guitar
Thomas Hierzberger piano, synth

Eintritt frei!!!

Donnerstag 30.03.17 Fiesta Morose (SWE)

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Normalerweise ist Andreas Olrog Mitglied der schwedischen Formation Golden Kanine. Sänger und Gitarrist, um genau zu sein. Fiesta Morose ist sein lang geheim gehaltenes Nebenprojekt. Viele der Songs, die sich auf dem hier vorliegenden Album befinden wurden im Laufe der vergangenen Jahre geschrieben – aber im Grunde nicht gehört – es sei denn, jemand verirrte sich auf die Myspace-Seite (sic!) der Formation.

Nun ist es an der Zeit, etwas Angemessenes mit diesen Songs anzustellen. So

beauftragte Andreas seinen Bruder Jonas, den Bass zu bedienen und mit Per

Nordborg (Bring The Mourning On, Golden Kanine) fand sich prompt einer der

besten Drummer, die Malmö zu bieten hat.

Man buchte sich im Studio ein und heuerte Mathias Engdahl als Produzenten an, der

bereits beim Golden Kanine Album „Scissors & Happiness“ ganze Arbeit leistete.

Dancing Days“, Fiesta Moroses Debüt-Album wird schlussendlich am 24.02.2017 via

Stargazer Records das Licht der Welt erblicken. Es besteht aus 10 Songs. Manche

sind alt. Manche neu.

Eintritt frei!!!

Mittwoch 05.04.17 Furious Few

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Das Trio wurde aus einer Hälfte der recht erfolgreichen australischen Band ME (Josh Murphy git, voc und Spike Rogers, dr) und ihrem Landsmann Conner Fitzgerald an der Orgel gegründet und sind nun in Berlin sesshaft geworden.

In ihrer Musik finden sich zahlreiche Einflüsse von Blues, Soul und Dark Gospel. Das Debüt-Album wird für Anfang 2017 erwartet.

Eintritt frei!!!

Freitag 07.04.17 Gewalt

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Existenzialisten Krach.

Als wir Ende 2015 Gewalt gründeten, wollten wir, wie die New Yorker NoWave Band „Pussy Galore“, unsere Songs möglichst ungeprobt auf der Bühne erspielen und aufnehmen.

Eintritt: 6€

HAMBURG taz | Zwei Songs gibt es bislang, mehr noch nicht, auf einer Single mit dem Titel „Szene einer Ehe“. Die Band „Gewalt“ hat grad erst angefangen, will es nun aber auch gleich merklich wissen. Was da zu hören ist, kommt mit großer Geste um die Ecke und ist sehr raumgreifend.

Der Drumcomputer hat sich im Noiserock nie wirklich durchsetzen können, trotz Big Blacks unverwüstlichen Klassikers „Songs about Fucking“. Bei Gewalt marschiert er nun wieder so herzlos drauf los, als hätten wir 1987. Darüber legen sich ohrenbetäubende Gitarren und das aufgebrachte Geschrei eines „Sängersubjekts“ (Ole Petras), dem es hörbar nicht gut zu gehen scheint.

Die Tragweite des Ganzen kann nur ermessen, wer die Zeit bewusst erlebt hat, in der deutschsprachiger Indie noch kein Synonym für idiotenfrohen Abiturienten-Deutschrock war. Bei Gewalt singt Patrick Wagner, von 1994 bis 2003 Anführer der Berliner Band Surrogat. Musik und Texte waren damals in ihrem vor sich hergetragenen Größenwahn in der deutschen Indie-Landschaft singulär. Wo man sich ansonsten sensibel, reflektiert und bescheiden gab, reihte Wagner eine Welteroberungsparole an die nächste.

Surrogat forderten den Hörer freundlich, aber bestimmt auf, ihnen zu folgen (“Ich weiß, was zu tun ist/ ich bin in einer Band“), versprachen Euphorie und Katharsis (“Gib mir alles/ muss zerstört werden“) und beharrten auch im auf der letzten Platte „Hell in Hell“ antizipierten Scheitern auf der eigenen Unzerstörbarkeit: „Wir sind immer oben/ und wenn wir unten sind/ ist unten oben“.

2003 folgte der Bandsplit, 2006 die Pleite von Wagners Label Kitty-Yo, die Gründung des neuen, Louisville Records, kurz darauf die erneute Pleite. Egal, die Ansage war klar und deutlich: Wie es aussieht, wenn ich auf die Fresse flieg, bestimme ich immer noch selbst, erklärt das Sängersubjekt. Im Kern, erklärte Wagner damals, ging es ihm um die Überwindung von Angst.

Surrogats Musik war ein allemal laut Freitag „brutaler Rockentwurf“. Wundersamerweise kam die Band trotzdem ohne aufdringliche Pimmelhaftigkeit aus. Die Gitarre schabte zackig-vertrackt, der 4/4-Takt wurde zugunsten von Math-Rock-Getrommel vermieden, kurz: Das alles war viel zu störrisch für die Indie-Disco wie auch fürs Stadion.

Mit der von Surrogat unironisch zur Schau gestellten Hybris ging immer auch eine eklatante Zerrissenheit einher. Auf den fünf Platten der Band sind einige sehr genaue Songs über kaputte Beziehungen zu finden. Mit nur wenigen Sätzen entfaltete Wagner ganze Szenarien von vergeblichen Versuchen, einander zu lieben.

Zwischenmenschliches Elend auf drei Zeilen

Alles das trifft auch auf Gewalt zu, bis auf den 4/4-Takt. Heute rattert der Rhythmus geradeaus und automatisiert. Ansonsten knüpft Patrick Wagner an Bewährtes an, und doch klingt die Band neu und anders. Das Titelstück der Single dampft zwischenmenschliches Elend präzise auf drei Zeilen ein.

Die manische Alle-uns-nach-Attitüde Surrogats ist Geschichte, stattdessen stemmt man sich mit Händen und Füßen gegen das Unvermeidbare. „Arbeit/ Krankheit/ Tod“, heißt es in „Pandora“, dem zweiten Stück, so ist die Welt, und „Verletzung sucht uns heim/ wie eine Sucht“. Im Video zum Song sieht man Wagner, Bassistin Yelka Wehmeier und die Gitarristin Helen Henfling im gebetshaften Kriechgang durch Berlin robben.

Mit größtmöglicher Wucht und Nachdrücklichkeit die Unmöglichkeit und gleichzeitig Unumgänglichkeit des Seins formulieren“, nennt die Band das mit allem existenziellen Pathos. Darunter macht man es nach wie vor nicht. Tatsächlich erscheinen einem nach den ersten fünf Minuten Gewalt alle Bands, die tiefer stapeln, vorübergehend sehr fade.

Ein Live-Mitschnitt von „Szene einer Ehe“ aus dem November letzten Jahres zeigt an, dass Gewalt ihrem Namen mit allem Nachdruck gerecht werden wollen. „Leute erzählen uns, sie hätten geweint“, lässt die Band nach dem ersten Konzert nicht ohne Stolz verlautbaren.

Samstag 15.04.17 Binoculers

BINOCULERS_02_web_(photo by David Rankenhohn)

Es beginnt in einem alten Haus auf dem Land bei Bremen: Nadja Rüdebusch und Daniel Gädicke ziehen sich für eine Weile aus Hamburg zurück, um in der niedersächsischen Provinz die Ruhe für neue Songs zu finden.

Dort entsteht, was nun auf „Sun Sounds“, dem vierten Album der Binoculers-Diskographie – und dem zweiten Album in Duo-Formation – zu hören ist. Englands Psychedelia der sechziger Jahre, der US-amerikanische Dreampop der Gegenwart, die Intimität und Abgründigkeit von Bands wie The Notwist oder Sparklehorse – musikalische Pole, zwischen denen sich Binoculers seit den Anfängen bewegt. Doch nie hat diese Musik so geleuchtet und war so unmittelbar erlebbar wie auf diesem erstaunlichen Album.

Nach der kreativen Ruhe auf dem Land wechseln Nadja und Daniel wieder in die Großstadt, wo sie sich im

Hamburger Konservatorium und im eigenen Studio einschließen und „Sun Sounds“ einspielen, produzieren und abmischen. Mit Hilfe von Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Harmoniegesängen wachsen die Songs, öffnen und entfalten sich. Uralte Synthesizer, Field-Recordings und Soundscapes kommen hinzu und tauchen das Album in das unwirkliche Licht einer psychedelischen Sonne.

Doch es gibt auch Schatten – die oft dunklen und dystopischen Texte des Duos fügen der Musik eine zweite, bildhafte Ebene hinzu. Sowohl Nadja als auch Daniel kreieren außerhalb von Binoculers Musik für Spielfilme und Dokumentationen – gut möglich, dass sich das Hören mit dem Sehen verbindet und gegenseitig beeinflusst.

Was dort im geschützten Kosmos des eigenen Studios entstanden ist, gelingt den beiden Multi-Instrumentalisten und Produzenten aber auch live ganz ausgezeichnet. Auf ihren Konzerten kreieren Binoculers eine dichte und raumgreifende Atmosphäre, wie man sie von einem Duo so wohl kaum erwarten würde.

2017 ist die Band endlich wieder live zu erleben auf ausgedehnten Touren durch Deutschland und das benachbarte Ausland.

www.binoculers.de

facebook.com/Binoculersmusic

Eintritt: 6€

Freitag 21.04.17 nówfrago (CH)

BERN 01DEZ16 - Nowfrago, Matthias Gunsch (vox/keys/mel/ prog), Maja Nydegger (keys/synth/vox), Bidu Rueegsegger (bass), Julia Rueffert (trombone/mel/keys) und Philippe Adam (drums). Bern, Donnerstag 1. Dezember 2016. www.nowfrago.net www.facebook.com/nowfragotheband/about/ © SEVERIN NOWACKI Fotograf BR Postfach CH-3001 Bern Switzerland +41 79 761 33 46 PC 30-455681-8 info@nowacki.ch www.nowacki.ch

BERN 01DEZ16 – Nowfrago, Matthias Gunsch (vox/keys/mel/ prog), Maja Nydegger (keys/synth/vox), Bidu Rueegsegger (bass), Julia Rueffert (trombone/mel/keys) und Philippe Adam (drums). Bern, Donnerstag 1. Dezember 2016.
www.nowfrago.net
www.facebook.com/nowfragotheband/about/
© SEVERIN NOWACKI Fotograf BR Postfach CH-3001 Bern Switzerland +41 79 761 33 46 PC 30-455681-8 info@nowacki.ch www.nowacki.ch

Nówfrago ist die Band um den Multi-Instrumentalist und Songwriter Matthias Gunsch. Mit seinem im 2016 veröffentlichtes Debüt-Album „In Love With The Blackbird“ trumpft nówfrago mit einem genuinen Meisterwerk auf. Ihm gelingt es, Songs zu kreieren, die düster und zugleich aufgekratzt tönen. Seine verspielten Klangteppiche erinnern an Exponenten des Trip-Hops, an Musique concrète und an zeitgenössische Songwriter wie Patrick Watson oder Beck.

Eintritt frei!!!

Samstag 22.04.17 Suzan Köcher

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Eine alte Framus Gitarre, schimmernd rote Haare, diese wunderbare Stimme und eine so unaufdringliche wie faszinierende Bühnenpräsenz. Suzan Köcher ist viel mehr als nur ein weiteres singendes Mädel mit Gitarre, das schöne Songs vorträgt. Tief verwurzelt in musikalischen Welten, die so viel älter sind als die Zwanzigjährige selbst, spinnt die Songwriterin ein Netz aus unwiderstehlichen Melodien, die mit ihrem bittersüßen Charme sowohl geheimnisvoll als auch tröstend zugleich klingen.

In ihrer Musik verbindet sie knarzigen Folk-Rock mit staubig wildem Country und der Melancholie einer Judee Sill, ohne sich dabei blind in Traditionen zu verlaufen. Borstige bis zarte Akustik Gitarren und rumpelnde Drum-Tracks treffen in ihren Songs auf düster barocke Mellotron Orchestrierung, tänzelnde Cembalos, eine schimmernde Lap Steel und hallgetränkte E-Gitarren, die zwischen Twang und Fuzz-Sounds mäandern.

Ihre Texte zeichnen verträumte Bilder von verlassenen Seelen, porträtieren wilde Gangster-Storys oder die verlorene und neu gefundene Liebe. All das trägt sie mit ihrer einprägsam unaufgeregten Stimme vor, die mühelos Tiefe mit Leichtigkeit verbindet und ihren so zeitlosen wie verschrobenen Songs einen ganz eigenen Stempel aufdrückt.

Zur Zeit arbeitet sie zusammen mit Blackberries- und Palace Fever-Kopf Julian Müller und Produzent David Trapp an ihrer ersten Platte, die einen faszinierenden Querschnitt durch die Kunst der Musikerin bieten wird.

Eintritt 5 €

Mittwoch 03.05.17 Two Year Vacation (SWE)

Donnerstag 04.05.17 Regioslam

Dienstag 09.05.17 Avon (USA/GB)

Dienstag 16.05.17 The Bronson Brothers (DK)

Donnerstag 25.05.17 Sean Flinn And The Royal We (US)

Mittwoch 31.05.17 aaltraVox WarmUp mit Yucatan (Wales)

Samstag 03.06.17 10.aaltraVox OpenAir

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Publiziert am von k.fischer | Hinterlasse einen Kommentar