Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

Fr 02.03.2018 21:00 Uhr Jeronÿmus feat. mood

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Jeronÿmus ist ein Ausnahmekünstler. Wer ihn live erlebt, kann nur Fan werden. Er berührt, er überrascht, er schenkt seinem Publikum sein Herz. Er überzeugt mit seiner unglaublichen Stimmgewalt, sensiblen Texten und seiner Bühnenpräsenz. Alle Instrumente (Bouzouki, Keys, Bass Drum) spielt er selber. Das Gefühl, eine ganze Band steht auf der Bühne, täuscht nicht. Dabei ist er stilistisch so variabel und jongliert mit verschiedenen Genres, beeinflusst von u.a. arabischen, folkischen und afrikanischen Klängen. Er öffnet dem Zuhörer die ganze fantastische Welt!

Vielleicht noch besser bekannt als der Frontmann der „Two Wooden Stones“, geht der gebürtige Franzose als Jeronÿmus nun eigene Wege. Sein erstes Solo-Album „Tabula Rasa“ (Herbst 2017, Kick The Flame) ist im Presswerk – wer kann da schon so frisch von sich behaupten, bereits vor Veröffentlichung mit José Gonzales auf der Bühne gestanden zu haben. Das tat er und hat das Publikum begeistert.

Mit dem neuen Projekt sucht und sondiert der französische Sänger andere Horizonte und drückt seine metaphorischen und mythologischen Texte mit besonderer, kraftvoller und überempfindlicher Stimme aus. Shélhôm spielt die Bouzouki, ein Irisches Instrument. Damit kann er sich der traditionellen Musik nähern, die er so liebt. Zu seinen Einflüssen gehören Anouar Brahem, Arvo Pärt, Ali Farka Touré, Wovenhand, uralte Mythologie und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Seine Musik ist eine feine Mischung zwischen was war und was ist, hier und dort. Es ist eine Einladung auf eine Reise durch Raum und Zeit.

mood:

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„Die Songs von m o o d führen uns auf eine eigentümliche und unerhörte musikalische Reise durch noch unerforschte Poesie und Phantasie. Sie sammelt Melodien gleichermaßen aus alten Kulturen und auch innovativer Musik. Leidenschaftlich überträgt sie Emotionen durch eine Variation aus Chansons in französischer Sprache, die mit Popmelodien und experimen- tellen Ornamenten verziert sind. m o o d liefert eine organische Trance, die uns bis tief in den Kern berührt.“

Bio: Aus einer Musikerfamilie stammend wird m o o d schon früh in die Nantes- und Pariser Jazzszenen eingeführt. Seit ihrem 14. Lebensjahr singt sie und verbrachte ihre Jugend auf der Bühne, komponierte und sang „l‘ Effet Défée“ (experimenteller Rock), das bei den Prog- Awards als bestes Debütalbum 2010 gewann.

Sie studierte Musikwissenschaft, erwarb das Staatsexamen für zeitgenössischen Musik- gesang, das DUMI. Durch ihren Wunsch nach musikalischen Erkundungen öffnete sie sich dem lyrischen Gesang, der Vokalimprovisation, dem klassischen Lied aus Nordindien, dem traditionellen arabisch-andalusischen Gesang.

Sie studierte auch bei Meredith Monk, Sängerin und spirituelle Mutter von Björk.

Im Jahr 2016 nahm sie bei „The Voice“ auf TF1 teil und arbeitete mit Zazie zusammen. Eine sehr persönliche Version des Tracks „Je suis un Homme“ entstand.

Mit all diesen Erfahrungen und beseelt von dem Wunsch, Grenzen zu überwinden, arbeitet m o o d derzeit an der Produktion ihres zweiten Albums „l’appel“ zwischen erfinderischem französischen Lied und einzigartig leuchtendem Ethno-Pop.

Do 08.03.2018 21:00 Uhr Elephants On Tape & Angela Aux

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Die Musik von ELEPHANTS ON TAPE ist Indietronica mit viel Herzblut, ist großartiger Pop.

Support:

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ANGELA AUX (Solo)/ München (Autor, Sänger und Texter von Aloa Input, Morr Music) Angela Aux is a bird on a wire. in future days he could have been a sailor either/or a cook. he’s up for weird folk, kraut and experimental music, somewhere among parties all tomorrows never know.
https://soundcloud.com/heiner-hendrix

Eintritt: 8€

Fünf Elefanten balancieren leichtfüßig über schwarzes Tape, gespannt auf dem schmalen Grat zwischen tanzbaren, krautigen Beats und sphärischen Klangteppichen. Lisa Zwinzscher (voc, git), Markus Rom (git, voc, synth), Robert Gemmel (synth, sampler, voc), Lukas Stodollik (bass) und Hans Arnold (drums) fanden sich mit der Intention einen gewaltigen Sound auf Band und Bühne zu bringen zusammen. Die Band hat sich in den letzten Jahren einen einzigartigen Sound kreiert und erspielt, dessen Grenzen auf jedem Konzert aufgeweicht und neu ausgelotet werden.
Betrachtet man die Musik von ELEPHANTS ON TAPE unter einem Mikroskop, entdeckt man elektronische und analoge Bakterien, kultiviert zu einem neuartigen Zellhaufen: ein indietronischer Mikroorganismus – angerührt aus Minimalismus und Detailfreude und fein angereichert mit energetischer Roughness.

Die Songs der Band beschreiben große Ich-und-Du-Themen, eingebettet in Beats und tiefgreifenden Sounds und Samples. Musik die sich stets dreht und wendet und selten nach gängigem Muster verläuft.

ELEPHANTS ON TAPE haben sich fast zwei Jahre Zeit genommen, das Debütalbum „Lightweights“ zu produzieren. Aufgenommen wurde zunächst in Eigenregie, in Schlafzimmern und Proberäumen – auf diese Weise entstand mit dem Album so etwas wie ein kollektives Tagebuch. Lofi-Bedroomproducing im Keim, herangewachsen zu einem High-end Audioerlebnis. Musik voller Details, die von den ausschweifenden Klangexperimenten und Effekteskapaden erzählen, aus denen heraus die Band entstand.

Musikvideo: https://www.youtube.com/watch?v=6K9bKbqJq2E
www.elephants-on-tape.de
www.soundcloud.com/elephantsontape
www.facebook.com/elephantsontape
www.instagram.com/elephants_on_tape

Do 15.03.2018 21:00 Uhr Alcuna Wilds (NL)

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Alcuna Wilds ist eine britisch-niederländische Band mit Sitz in den Niederlanden. Die Band kreiert atmosphärische Trip-Rock-Musik, kombiniert Ambient-Soundscapes, treibende Beats und starke melodische Riffs, mit melancholischem Gesang und scharfsinnigen, durchdachten Texten. Aus Mitgliedern beiderseits der Nordsee geformt, tragen ihre vielfältigen Einflüsse zu ihrem unverwechselbaren Klang bei. Alcuna Wilds‘ zweite EP,’Murmuration Season‘, wurde im Oktober 2016 veröffentlicht. Im September 2017 erschien eine neue Single“Fingertips“, die Platz 6 in der niederländischen „Free 40“ Indie Chart erreichte, gefolgt von zwei neuen Singles im Frühjahr.

Eintritt: 6 €

Do 22.03.2018 20:00 Uhr Regioslam

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Fr 23.03.2018 21:00 Uhr Whales (Pt) & Fugly (Pt)

Fugly:

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FUGLY ist ein süchtig machender energetischer Punsch, der direkt von Porto aus in Ihre Herzen geht. Vier Freunde, vier Seelen, die als eine der lautesten, reinsten und chaotischsten Bands herauskamen, die der portugiesische Garage-Rock je gesehen hat. Mit durchdringenden, bouncy Riffs und dem Galopp eines Schlagzeugers, der die meisten Drumkits zerrissen hat. Nach der 2016er EP „Morning After“ (Cão da Garagem), die ihnen in einem Jahr mehr als 40 Shows in Portugal und Spanien bescherte, kochte die Band ein neues Album, das im Januar 2018 veröffentlicht wurde!

Whales:

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Elektronik trifft Rock. Whales sind ein Power-Trio aus Jungs, die mit Rock- und Punk-Attitüde auf die Tanzflächen gehen. 2016 debütiert Whales mit „Big Pulse Waves“ und wird als eines der neuen großen Talente Portugals bezeichnet. Von einem dunklen Keller bis zum NOS Alive Festival haben sie trotz ihres zarten Alters eine bemerkenswerte Route zurückgelegt. Whales haben gerade ihre zweite Single „How Long“ veröffentlicht, die das bisher Erreichte untermauert. Nachdem sie in einigen der wichtigsten Konzertsäle Portugals gespielt haben, darunter Musicbox und Maus Hábitos, bereiten sie nun das neue Album vor, mit dem sie, wie wir glauben, zu einem guten Hafen führen werden! Das neue Album wird von Omnichord Record (First Breath After Coma, Surma, Nice Weather For Ducks) bearbeitet und auf dieser Tour präsentiert.

Eintritt: 6€

So 25.03.2018 20 Uhr Kwartirnik+ mit HEART OVT

Konzert – Interview – Radioliveübertragung – Livevideorecording

Kwartirnik+ ist eine Zusammenarbeit von Arthur, aaltra, Radio T und Band Master Flash. Gefördert durch Kulturhauptstadt Chemnitz 2025


Neben Radio T, welches weiterhin die Interviews mit den Band und deren musikalische Performance über ihre hochauflösenden Frequenzen in Echtzeit zu den Endempfängergeräten schickt, sitzen jetzt die Musikblogger von Band Master Flash mitten in Chemnitz schönsten Livemusik-Wohnzimmer. Sie rutschen dabei in die Rolle der eloquenten Interviewpartner, investigativen Fragesteller und halten die Auftritte im aaltra darüber hinaus in unzähligen Verwicklungen digitalen Zelluloids fest. Für die Bands springen so nicht nur Musikvideos höchster Güte heraus, sondern jeder / jede kann jederzeit zu Hause den Abend noch einmal nachhören, wiederholt anschauen und auf diese Weise die Zeit bis zum nächsten Kwartirnik+ überbrücken. Denn im Gegensatz zu früher findet es jetzt nicht mehr jeden, sondern alle zwei Monate statt.

Die Türen öffnen sich 20 Uhr und das Konzert beginnt pünktlich 21 Uhr.

Heart Ovt Band Photo B&W

Leipzig / Indie, Emo, Rock

Ist das der Indie/Emo-Sound 2017? Wenn’s nach uns geht sehr gerne!

Heart Ovt kreieren auf ihrem Erstling einen gefühlvoll melancholischen Soundteppich mit vielen emotionalen Ausbrüchen ohne dabei kitschig zu werden. Die gezielt einsetzenden, härteren Parts verraten wo die Band herkommt: Nach Jahren in diversen Hardcore Bands wandeln die Leipziger nun auf neuen Pfaden.

Das tolle Gespür für großartige Melodien, welches nicht zuletzt beim wohl poppigsten Stück der Platte „Four Walls build the Cage“ zur Geltung kommt, zieht sich durch sämtliche Songs und sorgt für viele große Momente!

Die kaum wieder zu erkennende CHVRCHES-Interpretation von „Recover“ reiht sich nahtlos in die Stimmung und den Sound der EP ein und stellt eine passende Ergänzung dar.

We’re not supposed to be Lovers“ bringt viel frischen Wind, Abwechslung und vielleicht die Sommerplatte 2017!

Eintritt: 5 €

Do 05.04.2018 21 Uhr Small Fires

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Small Fires haben sich dem Understatement verschrieben. Mit wenigen Mitteln erschafft das deutsch-britische Trio eine atmosphärische Mischung aus Indie-Pop und Elektronik. Es geht um Melodien, um Songs und um die Verbindung von elektronischen und akustischen Klängen. Über pulsierenden Rhythmen und treibenden Bässen schwebt ein in Hall und Echos getränkter Gitarrensound, hier und da blitzen elektronische Knisterbeats und Synthesizer auf. Zusammen mit den erzählerischen Texten des Sängers aus Coventry (UK) entstehen kleine, große Songs. Small is beautiful.

Small Fires sind eine Band aus Hamburg, gegründet im Jahr 2015. Sie waren u.a. als Live-Support mit BOY (CH/D), Coasts (UK) und Dralms (CAN) auf Tour.

Ihr Debüt „One Beautiful Mess“ erschien im März 2017.

Eintritt frei!!!

Fr 13.04.2018 21 Uhr Frère (D) und Surma (Pt)

kurz und knapp:

Frère: „… vereint die Verspieltheit Efterklangs und den Postrock von This Will Destroy You mit der kompositorischen Finesse Bon Ivers.“ – Intro

Surma: Mit ihrem ätherischen Gesang, gepaart mit fragiler Electronica und im Raum schwebenden Arrangements erschafft Surma eine fast friedliche Stimmung, erzeugt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit mit den Elementen.

Frère:

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Die Geschichte des 25 Jahre alten Bochumers Frère beginnt in den Outlands des Ruhrgebiets unter der Obhut seiner Post-68er-Eltern. Zwischen U-Bahn Stationen und schalem Bier beginnt Alexander Körner, wie Frère mit bürgerlichem Namen heißt, seinen Alltag musikalisch niederzuschreiben. Die Tristesse seiner Umwelt weiß der Musiker dabei gekonnt für sich zu nutzen: anstatt nach Depression und bedauerlichem Alltag klingen die lautgemalten Worte von Frère nach Gelassenheit und unaufgeregter Vertrautheit.

Heute, drei Jahre und 150 Konzert- sowie Festivalauftritte später, ist das einstige Songwriter-Projekt zu einer elektronischen Post-Folk-Symbiose in Form einer vierköpfigen Band gewachsen. Eine tragende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die persönlichen Vergangenheiten der einzelnen Bandmitglieder. Mit Multi-Instrumentalist und Produzent Alessandro Marra, Jazz-Schlagzeuger Sebastian Grönheit und dem Gitarristen und Bassisten Alan Kasab, frisch vom Brighton Music College zurückgekehrt, treffen unterschiedliche Welten aufeinander, aus denen sich der einfühlsame Sound von Frère speist.

Am 01.09. veröffentlichen Frère nun endlich ihr Debütalbum „Void“. Darauf finden sich acht funkelnde Schmuckstücke, die mit jedem Hören neue Verzierungen preisgeben.

Da ist zum Beispiel der Titelsong „Void“, die erste Singleauskopplung. Obwohl das erste Abspielen Assoziationen mit Künstlern wie José Gonzáles, Efterklang, Hundred Waters oder This Will Destroy You ins Gedächtnis ruft, wird mit jedem Takt deutlicher, dass sich der eigenständige und internationale Sound von Frère absetzt. Die Singer-Songwriter-Autorität sowie die fragile aber determinierte Stimme von Alexander Körner spielen dabei eine herausragende Rolle.

Tracks wie „Ghost“ oder „Shadows“ laden dazu ein, sich in den fragilen Soundwelten zu verlieren, sich auszuklinken aus dem Alltag. „Portugal“, ausgestattet mit einem opulenten Intro, versprüht eine lang vermisste Lebensfreude. „Trains“ handelt davon, unterwegs zu sein, viel Zeit in Zügen zu verbringen und sich zu einem bestimmten Menschen zu wünschen. Und doch zu wissen, dass unterwegs, genau der Ort ist, wo man aktuell hingehört.

Das Debütalbum von Frère ist eine erstklassige Synthese aus Inhalt, Ausdruck und Dynamik. Diese bringen die vier Brüder im Geiste auch vorzüglich auf die Bühne. Diesen Sommer darf sich davon bereits auf zahlreichen Festivals überzeugt werden, unter anderem auf dem Juicy Beats, Feel Festival und dem Skandaløs.

Surma:

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Wäre Björk vor 22 Jahren in Portugal geboren, sie hieße heute mit Künstlernamen Surma und lieferte mit ihrem Debütalbum „Antwerpen“ einen filigranen Mix aus urbanen Klangwelten, funkelnden, elektronischen Sounddesigns und feinfühligen, atmosphärischen Melodien.

Tatsächlich ist es die 22-jährige Portugiesin Débora Umbelino, die unter diesem Alias auftritt und in den letzten Monaten zur größten Pop-Hoffnung ihres Landes avanciert ist. Dabei löst sich die Solo-Künstlerin Surma auf ihrem Debüt vom nationalen Kontext. Sie versteht sich als Kosmopolitin, betitelt jeden der 10 Songs in einer anderen Sprache – mit universellen, elementaren Begriffen wie „Herkunft“, „Welt“ oder „Schicksal“.

Mit ihrem ätherischen Gesang, gepaart mit fragiler Electronica und im Raum schwebenden Arrangements erschafft Surma auf „Antwerpen“ eine fast friedliche Stimmung, erzeugt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit mit den Elementen. Gleichzeitig spürt man Surmas lebhaften, hoffnungsvollen Charakter, vom anmutigen Opener „Drög“ (Isländisch für „Konzept“) bis zum choralen Abschluss „Uppruni“ (Färöisch für „Herkunft“).

Beinflusst wurde Surma dabei unter anderem von ihrer Heimatstadt Leiria, die sie selbst als „wild, jung und frei“ beschreibt. Die pulsierende Hymne „Hemma“ (Schwedisch für „daheim“) ist diesem Gefühl der tiefen Verbundenheit zum eigenen Zuhause gewidmet – wo immer das auch sein mag.

Stücke wie das sich kontinuierlich aufbauende „Saag“ (Tiruray für „Boden“) oder das träumerische „Miratge“ (Katalanisch für „Illusion“) führen uns tiefer in Surmas kosmische Psyche. Immer wieder flimmern filigrane Details durch die Songs, hier ein Synth-Pad, da ein Knacken, dort ein Sample. In „Voyager“ verführen uns afrikanische Stammesgesänge und verdeutlichen einmal mehr die vielseitigen Einflüsse der jungen Portugiesin, die im treibenden „Nyika“ (Shona für „Welt“) mit Berliner Rave-Anleihen überrascht.

Zur Aufführung bringt Surma diese unterschiedlichen Stilmittel und Sounds mit umfangreicher Instrumentierung von Gitarre und Bass, Synthesizern, Effekt- und Loop-Geräten. So wurde sie bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums auf das Reeperbahn Festival und das Great Escape Festival eingeladen, in 2018 folgen Eurosonic und SXSW.

Es werden aufregende Zeiten für Surma, die ihr erstes Album nach einer alten Wirkungsstätte benannt hat, der belgischen Hafenstadt, in der sie ihr erstes Musikvideo gedreht hat. „Antwerpen“ – für Surma in vielerlei Hinsicht der Start einer spannenden Reise.

Eintritt: 8€

Mi 18.04.2018 21 Uhr Kalamahara

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Kalamahara brauchen für ihren Sound mehr als nur schwarz und weiß. Das Power-Trio aus Leipzig und Hamburg stellt vielseitige, progressiv gedachte Harmonien in den Kontrast zu knallharten Brettern und beherzten Riff-Breitseiten. Die entstehende Mixtur aus Kraut, Psychedelic und Stoner-Sounds ist kaum unter einen Hut zu bekommen, auf staubige Stil-Schubladen legt die Band jedoch ohnehin keinen Wert. Die drei versierten Instrumentalisten und Sänger spielen mit teils fragiler Lyrik, nehmen sich an den richtigen Stellen nicht zu ernst und servieren ein ordentliches Pfund an Riff-Breitseiten, das sich mit komplexen Melodien und vertrackten Rhythmen abwechselt.

Gemixt und aufgenommen von Charlie Paschen (u.a. Rotor, Coogans Bluff, Wucan) in den Off The Road Studios in Leipzig, liefern Kalamahara mit „Greener Fields“ ihr bisher ausgereiftestes Album ab. Gemastert von Willi Dammeier (u.a. Colour Haze), legt es viel Wert auf mehr Details, mehr Raum, mehr Zeit, und lädt ein zu einer Reise durch weite Soundlandschaften inklusive scharfem Gegenwind zum durchschnittlichen Standard. Gemeinsame Shows mit Bands wie Colour Haze, Radio Moscow, The Flying Eyes, Coogans Bluff oder Rotor haben Kalamahara in den letzten Jahren trotz Fernbeziehung und Ausstieg des zweiten Gitarristen in ihrem Sound wachsen lassen und sind damit nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass „Greener Fields“ in Gänze live eingespielt wurde.

Der unbedingte Anspruch, keine Energie zu verschenken und einen transparenten und ungekünstelten Sound an den Tag zu legen, verleiht den Songs eine spürbare Spannung und offenbart gleichzeitig Empfindsamkeit, ohne Druck rauszunehmen. Abwechslungsreiche Instrumentierung und der Mut, auch mal einen Gang herunter zu schalten, bereichern Dynamik und Facettenreichtum des Albums. Die acht kontrastreichen Songs belegen der Band neben ausgeprägter Spielfreude und musikalischer Waghalsigkeit die selten gewordene Überzeugung, dass Prestige, Gefälligkeit und oft kopierte Standards im modernen Rocksound keinen Platz haben sollten.

Eintritt: 6 €

Mi 25.04.2018 21 Uhr Those Willows (US)

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Die aus Portland stammende Indie-Pop-Band „Those Willows“ wurde vor fast 10 Jahren gegründet, als sich Jack Wells und Mel Tarter auf einer Schule der Vorstädte Detroits in Michigan kennen lernten. Mittlerweile sind sie zu einer vierköpfigen Band hergewachsen und entwickelten ihren eigenen Musikstil  der durch Einflüsse von Motown, Folk und Soul geprägt ist.  Mit ihren vier Veröffentlichungen, einer Reihe von Touren durch die USA und Liedern die auf wichtigen Amerikanischen TV-Sendern wie MTV, VH1 und Bravo erscheinen, werden „Those Willows“ dich mit ihren fangenden gesanglichen Harmonien und Energie für sich einnehmen.

Those Willows’ warmherzige Popmusik hört sich wie der Klang einer jungen hoffnungsvollen Liebe an.“ – Willamette Week (Portland, Oregon)

Those Willows neue Platte, welche sie vor und während ihres Trips zur Westküste gemeinsam geschrieben haben fasst 10 neue Songs die welche den beiden dienen offen und ehrlich miteinander über ihr Leben zu sprechen. Gleichzeitig ist Unabhängigkeit investiert ist ein häufiges Thema, die Willows anpacken.

Those Willows (LP) sind mit Träumerein gespickt, hervorgerufen durch ihren Standortwechsel. In „Mitten State“ und „A Dream I Had“, gelingt es den beiden Songwritern sowohl die positiven musikalischen Einflüsse sowohl aus Portland als auch Detroit zu verarbeiten, wobei diese kulturellen Anlaufpunkte dies zu unterschiedlichen Zeitpunkten mitprägen.

Obwohl „Those Willows“ zum Teil sehr schwierige Themen anspricht, so gelingt es ihnen doch immer wieder das Bild traumhafter Landschaften in ihren Songs dazustellen. In einem Raum, in dem der melodische Akustik-Pop neben Synth und Reverb glücklich erscheint – das neue, selbsternannte Album der Band ist der Klang einer Volksband, die in der gleichen Stadt wie Unknown Mortal Orchestra ihre Wurzeln trägt. Der Begriff Indie Pop ist wohl eher krampfhaft ausgewählt um dem Stil der Band näher beschreiben zu können. Well sagt der Klang der Band is nicht länger der von Volksmusik, vor allem nicht auf diesem Album. Und trotz aller stilistischen Änderungen zieht sich die magische Mischungen aus Wells and Tarters wie ein roter Faden durch den Sound der Band. Es nahezu unmöglich zu sagen, wer von den beiden gerade singt. 

Eintritt: 6 €

Mi 02.05.2018 21 Uhr Cedric

Mi 09.05.2018 21 Uhr tba.

Mi 16.05.2018 21 Uhr Lowry (US)

Do 17.05.18 20 Uhr Regioslam

So 27.05.2018 20 Uhr Kwartirnik+ mit tba.

Sa 09.06.2018  aaltraVox OpenAir

Infos folgen…!!!

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Publiziert am von k.fischer | Kommentare deaktiviert für aaltra chemnitz