Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

 Donnerstag 29.09.2016 Yes We Mystic (CAN) 21.00 Uhr

www.bvwphoto.com © Brian Van Wyk

Und dann setzten die Drums einYes We Mystic verursachen Gänsehaut und offene Münder mit ihrer unbeschreiblichen Live-Dramaturgie.

Dieses Quintett klingt mit seinem vollen Sound so imposant, dass man doch überrascht ist, wenn die Mittzwanziger die Bühne betreten. Dabei erscheint ihr Wiedererkennungswert aus Folk, Rock und R&B nicht nur ausgereift, sondern auch spannend. Streicher, Mandolinen, Synthesizer und Samples erweitern den Yes-We-Mystic-Sound und es entsteht Musik, die entspannt daherkommt aber trotzdem grooven kann, vor allem aber immer wieder in wahnsinnigen Höhepunkten mündet. Gegensätze miteinander zu verbinden schafft neuen Freiraum, in dem sich Yes We Mystic gekonnt bewegen.

Das Ungebändigte steckt also doch in ihnen, denn ihre Musik traut sich etwas und hat nun die Folk-Wurzeln ihrer ersten EP „Floods and Fires“ überholt, die bereits das Publikum in ganz Kanada gefesselt hat und deren Enthusiasmus von einem Zuschauer eines Novemberabends in Toronto zu folgendem Ausruf geleitet hat: „Das ist die beste Band aus Winnipeg, die ich je gehört habe!“ Mit seinen satten, atmosphärischen Gitarren-Sounds, den filigranen Melodien, explodierenden Drums

und den schmerzdurchtränkten Texten ist ihr Debütalbum „Forgiver“ ein neuer Step der Band aus Winnipeg, Manitoba, das getreu der Entwicklung der Band, die zuvor gesetzten Genre-Grenzen wiederholt bewusst in Frage stellt.

Live legt die Band um die beiden Sänger Adam Fuhr und Keegan Steele noch eine große Ladung Intensität drauf, wie sie bei ihrer ersten Deutschlandtour im Mai bewiesen haben. Mit dem Höhepunkt der Auftritte beim Great Escape Festival 2016 zeigte sich ihre breite Instrumentierung, Ideenreichtum und fesselnde Atmosphäre von einer noch überzeugenderen Seite. Im September seht ihr Sie live beim Reeperbahn Festival und auf ihrer Deutschlandtour.

Eintritt: 6€

Freitag 30.09.2016 Atlas Bird 21.00 Uhr

Atlas Bird Foto 2016

Ein Wesen zwischen den Welten mit Flügeln, die viel zu lang verharrten und Beinen, die schwer geworden waren. Zwischen Sehnsucht und Zuversicht breitet es nun mit neugewonnener Erhabenheit seine Schwingen aus und schwebt zu all den Zufluchtsorten, die sich in den Tälern versteckt hatten.

Atlas Bird stehen bis zu den Knien im kantigen Post Rock Fundament und richten ihren Blick auf die große Harmonie. Aus rohen Brocken hauen sie großflächige Pop Songs, die sie in gleichzeitig massiven und verträumten Arrangements umsetzen.

Eintritt frei!!!

Mittwoch 05.10.2016 Riviera (UK/F) 21.00 Uhr

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Riviera ist eine französische Rockband, welche in Sheffield gegründet wurde.

Aus den Einflüssen von Queens of the Stone Age, Foals und Arctic Monkeys, destillieren RIVIERA ihren Rock ’n Roll in eine rhythmische und kraftvolle Musik.

Ihre erste Europatour endete in einer ausverkauften O2 Academy in Sheffield und führte zu einigen Supportgigs für Bands wie The Cribs oder J-C Satan. Nun startet RIVIERA ein neues Kapitel mit der Veröffentlichung ihrer ersten EP, welche ein Ergebnis einer viele Monate dauernden Zusammenarbeit mit Bryan Wilson (Arctic Monkeys, The Horrors, Carl Barat, Florence & The Machines, Baxter Dury, …) ist und in Sheffield und Paris aufgenommen wurde.

Eintritt: 6 €

Mittwoch 12.10.2016 Dämse 21.00 Uhr

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Und dann ist es doch passiert. Das Unumkehrbare ist geschehen. Die globale
Bedämsung ist nicht mehr aufzuhalten!

Drohte die Menschheit in Tristesse und kultureller Monotonie zu versinken, so sind nun drei äußerst gut aussehende Auserwählte vom Planeten Dämserus gekommen, um alle Menschenkinder in glücksgeschwängerte Ekstase zu versetzen. Da man das Gemüt eines Dämserianers eher als bonoboistisch beschreibt, ist das Mittel der Wahl der globalen Bedämsung brünstige Beschallung. Hierbei handelt es sich natürlich nicht nur um Musik, die einen exquisiten Hörgenuss hervorruft, sondern auch unweigerlichen zu körperlichen Erregungen führt.

Raven, Headbangen oder Tanzen, kack‘ die Wand an: We call it #dämsen!

Im Zuge der nächsten Bedämsungsphase erscheint nun der zweite Datenträger SONGS FOR THE DÄMS. Mit dieser Veröffentlichung rückt die Vollendung des Missionierungsauftrags in greifbare Nähe.
Eintritt: 6€

Freitag 14.10.2016 Hope 21.00 Uhr

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Wenn wir mit Hope spielen, begreifen wir, was wir tun. Unsere Musik, Flügel und Krücken für unseren tiefen Wunsch: Loszulassen. Wir nehmen uns Zeit. Unsere Songs sind beharrlich. Meist einen Tick zu lang. Sie mäandern, rauschen, versanden und zerbrechen. Eine nächtliche Welle, in der sich Lichtfetzen spiegeln. Meine Stimme ist klar. Meine Worte sind einfach und ungehemmt. Gelingt das Loslassen (aber wer kann das versprechen), sind wir eine Messe. Scheitern wir, stützen wir uns auf unsere Krücken. Lieder, schlichte Schönheit.

Eintritt frei!!!

Samstag 15.10.2016 EX:IN:::Driftmachine:::Joasihno 21.00 Uhr

An diesem zweiten Abend der Reihe zur Experimentellen Instrumentation wird es um obskure Soundmaschinen gehen. Dazu haben wir abermals Dirftmachine mit ihren magischen modularen Synthesizern und Joasinho mit einem Arsenal an selbstgebauten Drumrobotern zu Gespräch und Konzert geladen!

Driftmachine

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…sind Andreas Gerth (Tied & Tickled Trio) und Florian Zimmer (Saroos). In den Kompositionen des Berliner Duos treffen Kosmische Musik, Dub- und Industrial-Einflüsse auf immer neue Elemente aus unterschiedlichen Avantgarde-Ecken. In einer gedrosselten,
mitunter bohrenden Post-Club Atmosphäre verschmelzen die kollidierenden Teile über dystopischen Beat-Fundamenten immer wieder zu neuen Einheiten. Auf ihrem neuen Album „Colliding Contours“ eröffnen Driftmachine einen Dialog zwischen etlichen Genres und Stilen: Klassische Abgrenzungen transzendieren sie, indem sie sich einzig und allein darauf konzentrieren, eine Atmosphäre, eine Stimmung zu etablieren. Wie zuvor setzt das Duo dafür auf Modulare Synthesizer, verschachtelte Bass-Gerüste und komplexe Rhythmen. Die daraus resultierenden, pulsierenden Stimmungen von „Colliding Contours“ suggerieren einen nächtlicher Trip, der verstörend wirkt, der abgründige Soundtrack zu einem wirren, nicht genau greifbaren Gemütszustand. Sie saugt einen förmlich hinein in die vielfältigen Abgründe, die sich zum Teil aus der Unvorhersehbarkeit ergeben, die das Arbeiten mit Modularen Synthesizern mit sich bringt.

Joasihno

Joasihno - Foto 1


„Ich habe immer eine räumliche Vision von Musik“ sagt Cico Beck, Kopf von Joasihno und Musiker bei The Notwist und Aloa Input. Er sitzt im Kellerstudio zwischen selbstgebauten Synthesizern, Schallplatten und abstrusen Instrumenten. Neben ihm steht ein Roboter und trommelt auf einem E-Drum. „Wir haben neue Mitmusiker!“. Neben dem langjährigen Bandkollegen und Co-Produzent Nico Sierig wird Joasihno live weiteren Zuwachs bekommen: von Roboter-Musikern – das ist aber nicht das einzig Neue.
Das dritte Album „Meshes“ ist eine spektakuläre Verwandlung. „Bis jetzt hatte ich für jedes Album einen Versuchsaufbau und ein paar Regeln. Aber dieses Mal wollte ich frei durch die Musik treiben“. Stellt man sich „Meshes“ räumlich vor, dann als
unendlich weiten, schwarz-glitzernden Raum, von kaleidoskopischen Strobos durchblitzt. Im Auge des Raums stehen Joasihno
inmitten einer Wolke aus seltsam-blinkenden Objekten, die klingen wie synthetische Walfische. Aus dem Hintergrund schimmert: das Roboter-Orchester. Als Cico Beck eines Nachts im April 2015 nach Berlin zu Co-Produzent Tad Klimp aufbricht, sind von dieser räumlichen Vision nur Fragmente vorhanden. Im Rausch stundenlanger Sessions in dem Berliner Studio entstehen klangliche Visionen: „Nuh Nuh“ – ein experimentelles Elektronikstück, das sich grinsend in die Unendlichkeit windet und dabei die Amplitude
zwischen Kinderkeyboards und Stecksynthesizern reflektiert. Hat einen dieses sanfte Monster erst einmal in Hypnose, schwebt man glücklich durch die Welt. Trotz einer Unmenge oszillierender Ideen und akustischer Seifenblasen halten Joasihno den Hörer fest an der Hand und segeln seelenruhig durch alle Hirnwindungen der Beckschen Vision von elektronischem Anti-Pop.

Donnerstag 20.10.2016 Crashcaptains 21.00 Uhr

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CRASHCAPTAINS sind eine Band in Bewegung.

Sie treiben draußen auf dem offenen Atlantik, irgendwo zwischen Berlin und Seattle. Zwischen Poe-sie und Post-Rock, verzerrten Fenders und atmo-sphärischen Klangflächen, zwischen Sommer und Herbst.

Sie sprechen deutsch, aber singen englisch. Sie entscheiden sich nicht zwischen laut und leise, sondern suchen Raum für Dynamik und Phantasie in zeitgenössischem Indiepop.

Das Debütalbum “Some Time Soon” erschien am 31. 01. 2014. Die Band hat es selbst produziert, vom Songwriting über die Aufnahmen, bis hin zum Mixing und Artwork. An verschiedenen Orten, zwischen Proben, in einem improvisierten Studio, auf alten und neuen Instrumenten, mit Freunden oder allein.

Das Album entstand wie ein Patchwork, teilweise lagen Monate zwischen den Sessi-ons. Und doch ist es aus einem Guss, wie ein Lieblings-Mixtape: Detailverliebt und viel-seitig, sodass man immer wieder Neues entdeckt. Songwriter Nicolas Heintz’ Texte sind Geständnisse; ehrlich und enthüllend, aber einfallsreich. Sie sind pointiert und tiefgründig genug um im Gedächtnis zu bleiben. Es ist ein buntes Album, mit vielen verschiedenen Instrumenten, ambitioniertem Songwriting, geprägt von einem Gefühl der Bewegung, das der Band selbst ähnelt – stets unterwegs, auch mal über Umwege.

Eintritt frei!!!

Mittwoch 26.10.2016 Case Conrad 21.00 Uhr

CC Mexiko 2016

Verträumter Indie-Pop aus Schweden.

Die Veröffentlichung des famosen neuen Albums rückt näher, ebenso die Deutschland-Tournee der sympathischen Schweden.

Am 20. September wird „A tightrope wish“ das Licht der Welt erblicken, und wieder einmal die unglaubliche Vielseitigkeit und Kreativität dieser Band zeigen. Wunderbare Popmelodien verschmelzen mit nachdenklicher Melancholie und dem sanften Falsett von Sänger Gustav, das uns Mut macht , das die Welt doch nicht so schlecht ist, wie es aussieht…

Zur Freude ihrer Fans wird die Band direkt im Anschluss der Veröffentlichung auf Tournee gehen und die neuen Songs live präsentieren. Stargazer Records veröffentlicht „A tightrope wish“ in Deutschland.

A tightrope wish“ ist beim ersten Hören geradliniger, mit mehr Pop-Appeal ausgestattet, und verlässt die träumerischen Pfade von „Leikko“ immer mal wieder. Die Inhalte der Songs vermitteln einen Prozess der Entwicklung , sowohl menschlich und musikalisch sammelten Songschreiber Gustav Haggren und Per Henrik Adolfsson in den vergangenen Jahren nach „Leikko“ viele Erfahrungen. Das trug dazu bei, die Songs geradliniger erscheinen zu lassen, neuer Mut für die nahe Zukunft ist den Songs deutlich anzuhören, wie beim ersten Song „Heavy Metal Bars“, der eine klare Struktur verfolgt und die dazu perfekte Melodie trägt.

Und so zieht sich mit jedem Song ein roter Faden durch dieses großartige Werk, und wer möchte diese Songs nicht hören, wenn sie demnächst live vorgestellt werden?

Eintritt: 6€

Publiziert am von k.fischer | Hinterlasse einen Kommentar