Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

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 25 Jahre Haus “Arthur” – Festwoche 1.9. – 5.9.

Wir feiern das 25-jährige Bestehen des Kassbergkulturhauses „Arthur“ mit teils traditionsreichen, teils neueren Veranstaltungsformaten, die einen Überblick über unser Kulturangebot geben.

Dienstag, 1.9.

Finissage in der Galerie „Medusa“ – „Osterspaziergang“ von Pia Herr, Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei

 

Mittwoch, 2.9.

I Am Super Ape“(SWE) – Konzert im aaltra, Beginn: 21 Uhr, Eintritt: 6 €

 

Donnerstag, 3.9.

Vernissage in der Galerie „Medusa“ – „NahTour“ von Emmi, Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei

Open-Air Poetry Slam mit Udo Tiffert, Katja Hofmann, Nils Matzka u.a., feat. Vocalpatrioten Beginn: 20:30 Uhr, Eintritt: 6 € / 5 € ermäßigt

 

Freitag, 4.9.

Open-Air Liedermacherabend mit Sebastian Hackel, Hasenscheisse, Tim Oh u.a.

Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 8 € / 6 € ermäßigt

 

Samstag, 5.9.

ab 11 Uhr: Frühschoppen mit Blasorchester, Eintritt frei

ab 20 Uhr: 19. Bluesnacht mit Paul Batto jr., Biber Herrmann und Cartilago

Eintritt: 10 € / 8 € ermäßigt

 

Alle Open-Air-Veranstaltungen sind durch einen überdachten Zuschauerbereich vor Regen geschützt.

Vorverkauf im Arthur und im aaltra.

 Mittwoch 02.09.2015 I Am Super Ape (SWE) 21.00 Uhr

Schwedische Detailverliebtheit trifft auf Stonerwände.

Immer variabel und doch eingängig. Beginnt ein Song live eher sachlich fast poppig, enden sie oft in einem Abgrund aus psychedelischen Gesängen, um sich peitschenden Drums und anklagenden Riffs. Kurz um: Dramatik und Enthusiasmus aus dem Land in dem keine Sonne scheint.
I Am Super Ape sind aus Malmö!

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Im Gepäck haben die Musiker ihre neue 7”-Vinyl auf der mit Grunge-Legende Mark Lanegan (Screaming Trees, Queens of the Stone Age) prominente Unterstützung zu hören ist. Die Band aus Malmö, deren Mitglieder auch aus den USA und Italien stammen, vereint Elemente von italienischem 90er-Jahre Grunge, amerikanischem Noise und schwedischem Psychedelic-Rock; und außerdem macht man „mit Malmö selten was falsch“,

Freitag 11.09.2015 Wonder Coast (SWE) 21.00 Uhr

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Heimat: Ronneby/Farstorp, Schweden
Album:
Keep Sleeping On the Beach (2012)
Stil: Garage/Surf/Rock

Wonder Coast’s music rides on a nice Swedish garage rock wave with a touch of Bruce Springsteen on the top. The very charismatic melodies and lyrics twist the listener into an enchanted mood of daydreaming.” (localsuicide.com)

Die Hollström Brüder Dennis (Gesang, Rhythmusgitarre) und Jonas (Gesang,
Leadgitarre) wuchsen in einem musikalischen Elternhaus auf – ihr Vater ist neben
seiner Arbeit in der Fabrik ein passionierter Bluesgitarrist. Schon früh versorgte er
seine Söhne mit Instrumenten und erlaubte ihnen, im Elternhaus zu proben – zum
Leidwesen ihrer Nachbarn. Aus den Speakern ertönten rohe und dreckige Sounds,
Garage-Rock im wahrsten Sinne des Wortes. Die Band wurde durch rasch um eine
hämmernde Rhythmus-Sektion bereichert – Patrik Johansson (Bass, Backing-Vocals) und Leo Lillsked (Drums) sollten das Quartett komplettieren. Die Garagerock-Riffs blieben, hinzu kam etwas, das sie ihren eigenen Sound nennen können: ein Sound der entsteht wenn man sich die staubigen Strassen oder Küsten Südschwedens vorstellt.
Ihre Herkunft spielt tatsächlich immer eine wichtige Rolle. Auf “Keep Sleeping On
The Beach” erzählt Dennis Geschichten über seine Kindheit in Ronneby, Geschichten
über wahre Freunde und das einfache Leben. Tatsächlich hat sich Dennis einen ganzen Sommer in einer kleinen Blockhütte an der Ostsee eingeschlossen um sich auf dieses Album zu konzentrieren. Gestalt nahmen seine Ideen an, nachdem die Band wie manisch monatelang zusammen probte um kurz darauf die Studiohallen zu betreten.
Das Album wurde produziert von
Ludwig Böss (früherer Band Of Horses-Gitarrist)
und in
Dennis Johanssons (Guitar-Tech The Hives) 9Volt Studios in Malmö
aufgenommen. Dort sorgte eine defekte Klimaanlage im Hochsommer für die richtige
Live-Atmosphäre und nachdem Großteile des Albums tatsächlich live und nicht Track
by Track eingespielt wurden sorgte der zunächst unglückliche Umstand zusätzlich für
den nötigen Schliff. Nach sieben Tagen voller Schweiß und blutender Finger war “The Böss” zufrieden und händigte die Tapes zum Mix an
Stefan Kvarnstrom (A-Camp, Franz Ferdinand) aus.
“Keep Sleeping On The Beach” animiert zum Aufbruch, symbolisiert Lebensdurst und
Freiheit und klingt durchweg authentisch und organisch.

Eintritt frei!!!

Samstag 12.09.2015 Van Urst 21.00 Uhr

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VAN URST kommen von dort, wo es nicht mehr ganz so klar ist:

wieso, weshalb, warum, es bleiben Fragen offen.

Und trotzdem müssen sie ja irgendwo hin, die Euphorie, der Wahn, die Liebe, der Frust und das Glück.

Fünf Herren mit reichlich Band- und Bühnenerfahrung verarbeiten den alltäglichen Spagat

zwischen Selbstausbeutung und -verwirklichung, zwischen Anspruch und Vermögen.

Musik ist hier weniger Inszenierung als Hilfe zur Selbsthilfe, Alltagsbewältigung und die reine Lust am Spiel.

Dementsprechend abwechslungsreich gestalten sich die neun Songs des selbstbetitelten Debütalbums, von ruhigen Shoegaze-Momenten bis zu aufgeregten Blastbeat-Sprengseln ist hier alles dabei. Zusammengehalten wird dieser bunte Haufen von der Liebe zum Song, zu 90er-Alternative und dem ganzen PostIrgendwas der amerikanischen Ostküste.

Und statt jetzt noch weiter Referenzen und Namen zu bemühen, geht einfach zu einem VAN URST -Konzert und macht euch selbst ein Bild! Denn die treffendste Beschreibung liefert die Band selbst auf der Bühne, darum geht’s hier und für diesen einen Moment ist es alles was zählt.

VAN URST sind:

Marco Baale: Bass

Piotr Filochowski: Gitarre

Matthias Horn: Schlagzeug

Thomas Kastning, Gesang, Gitarre

Patrick Kopetzky: Gesang, Gitarre

DISCOGRAPHY:

Van Urst – Great Success ( 7” / 2014, Numavi Records )

Van Urst – s/t ( LP / 2015, Flight 13 Records )

ONLINE:

http://vanurst.de

http://vanurst.bandcamp.com

https://www.facebook.com/vanUrst

Mittwoch 16.09.2015 Artlu Bubble & The Dead Animal Gang (CH) 21.00 Uhr

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Artlu Bubble & The Dead Animal Gang – eine Band, wie hundert andere? Falsch! Artlu Bubble & The Dead Animal Gang sticht nicht nur wegen ihrem Namen aus der grossen Menge heraus. Warum? Die Antwort ist einfach: Bei ihnen trifft Spielfreude auf unablässiges Touren; die Erfahrung einer kleinen Küche als Übungsraum prallt auf den unbändigen Willen Musik zu machen; das Rotzig-raue von Garage-Rock freundet sich mit der sensiblen Ehrlichkeit von Folk an; und eingängige Melodien stossen auf jugendliche Nonchalance. Das Alles bindet die fünfköpfige Truppe zu ihrem ganz eigenen Genre-Mix und nennt es Kitchen-Folk.
Mit Hilfe von Produzent Robert J. Butler (The Shit) und Toningenieur Matt Bordin (Outside Inside Analog Recording Studio; The Monsters u.a.) haben sie dieses Potpourri erstmals durch analoges Studio-Equipment gejagt und auf Vinyl und CD gebannt. Das Album erschien am 22. November 2013 in der Schweiz. Am 1. Dezember wurde es bei bee-flat in der Turnhalle in Bern getauft.
Nun erscheint das Album am 23. Januar 2015 auch international!
Die Geschichte von Artlu Bubble & The Dead Animal Gang beginnt Anfang November 2011. Sir Artlu und Inspector Bubble hatten sich auf Ende Monat hin einen ersten Konzertplatz ergattert. Ohne Band wollten sie aber nicht auf die Bühne. Also musste rasch eine her. Gesagt, getan: In nur zwei Wochen hatten sie Slow Finger Foxy Dom und Super Magic Stick Boy gefunden. Die Band Artlu Bubble & The Dead Animal Gang war geboren.
2012 spielte die Truppe immer wieder auf kleinen Bühnen in der ganzen Schweiz. Daneben rockte die Band aber auch die Küche von Sir Artlu und Inspector Bubble. Für die Band war sie Übungsraum, Cafeteria und stiller Rückzugsort fürs Kreative zugleich. „90 Prozent unserer Songs sind hier entstanden“, erinnert sich Sir Artlu. Daher auch das Kitchen in der Stilbezeichnung Kitchen-Folk.
2013 war die Zeit reif für ein Debütalbum. Im Januar traf die Band an der Tour de Lorraine auf Robert J. Butler. Forsch wie sie nun einmal waren, fragten sie den Garage-Rock-Exponenten aus Bern, ob er ihr Album produzieren wolle. „Das war ein Volltreffer für uns“, sagt die Band. Im April nahmen sie unter seiner Aufsicht die Platte in einem renommierten, analogen Studio in Norditalien auf.
Nun stiess auch Aerodynamic Freddie dazu. Dank ihm war die Band fortan in der Lage, alle Instrumente aus dem Album auch auf der Bühne zu spielen. Zurück in der Schweiz fügt sich ein Konzert an das andere. An Headliner-Spots beweist die fünfköpfigen Truppe, dass der Funke
auch auf ein fremdes Publikum über springt. Erfolgreiche Auftritte am Cupola-Festival in Burgdorf, am Anyone Can Play Guitar in Bern oder in der Berner Turnhalle sind die Folge. Im Sommer schliesslich leben sie ihre Folk-Seele aus. Im Rahmen des Le son d’été geben sie etliche unverstärkte Gartenkonzerte mit dem Resultat, dass Artlu Bubble & The Dead Animal Gang als beliebteste Band in die Annalen dieses kleinen Kulturprojekts eingeht.
Nun steht Artlu Bubble & The Dead Animal Gang in den Startlöchern zu einer neuen Konzertsaison. Der Ruf eine gute Live-Band zu sein, begleitet sie. Egal, ob verstärkt und zu laut, oder akustisch und als feingeistige Musiker, das Spielen bereitet ihnen Freude.
Zusammen mit dem abwechslungsreichen Debütalbum sind das allemal gute Gründe, warum man sich den Namen Artlu Bubble &
The Dead Animal Gang in Zukunft merken sollte.
Text: Pedro Codes

Freitag 18.09.2015 Osta Love (D) 21.00 Uhr

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Osta Love vereinen Progressiven Rock mit Blues, Jazz, Pop und Klassik. Der Sound der Band ist geprägt von eingängigen Melodien, abwechslungsreichen Soundstrukturen und komplexen Rhythmen, ohne sich dabei in sinnloser Virtuosität oder Experimenten zu verlieren. Die Band wurde 2010 von Tobias Geberth und Leon Ackermann gegründet, nachdem sie aus ihrer Heimatstadt Heidelberg nach Berlin gezogen waren. Erste Songs erschienen 2011 und 2013 folgte das Komzeptalbum „Good morning Dystopia“, das der Band einige Aufmerksamkeit und viele wohlwollende Rezensionen bescherte.

Eintritt frei!!!

Mittwoch 23.09.2015 Radiation City (US) 21.00 Uhr

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Radiation City wurde 2009 in Portland, Oregon von drei Freunden gegründet. Im Februar 2011 veröffentlicht die Band ihre erste Platte „The Hands That Take You“ zunächst selbst auf Kassette. Nur ein paar Monate später entdeckt das in Portland beheimatete Plattenlabel Tender Loving Empire die Band und bringt ihre Platte auf nationaler Ebene heraus. Seit dieser ersten Veröffentlichung hat sich die Band um zwei Mitglieder erweitert, drei weitere Platten aufgenommen und mehrere Touren in den Staaten hinter sich gebracht. Zuletzt hat die Band bei Polyvinyl aus Champaign, Illinois einen Vertrag unterschrieben, die Bands wie STRFKR, Deerhoof oder The Dodos, Of Montreal unter Vertrag haben.
Musikalische Einflüsse umfassen: Stan Getz / Gilberto Joao, Stereolab, Portishead, Frank Sinatra, und eine Reihe von Film-Soundtracks. In den letzten vier Jahren hat Radiation City das Vergnügen gehabt mit Unknown Mortal Orchestra, Helio Sequence, Kimbra, Starfucker, Girl Talk, Thee Oh Sees, Bluse, Lucius und vielen weiteren aufzutreten. Mit The Flaming Lips gaben sie vor 10.000 Fans, ihrem bisher größtem Publikum, ein Konzert letzten Sommer. Im Jahr 2012 erhielten sie die Auszeichnung Best New Band in Portland, Oregon und haben des weitern viel Lob von TIME, Rolling Stone, NPR geerntet. Nun treten sie ihre erste Tour in Europa an, welche die nächste wichtige Phase in ihrer Karriere markiert. Dabei präsentieren sie ihr aktuelles Album: „Animals In The Media“.
Radiation City:
Elisabeth Ellsion – Lead Vocals, Synths
Cameron Spies – Guitar, Vocals
Patti King – Synths, Vocals
Randy Bemrose – Drums, Vocals
Dasha Shleyeva – Bass

Freitag 25.09.2015 Svarta Stugan (SWE) 21.00 Uhr

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Svarta Stugan, stammt aus Schweden, genauer gesagt Göteburg

Svarta Stugan, nach der eigenen Beschreibung “Twee–‐Noise” macht.

Was sie wirklich machen ist nicht klar definierbar. Mal Indie, mal Post–‐Rock, mal Noise und auch mal alles zusammen. Dabei verlieren sie aber ihren eigenen Sound nicht aus den Augen, was das Trio zu einem interessanten neuen Act macht. Die Band gibt sich keinesfalls mit Standards zufrieden Noise–‐Rock, Alternative und Post–‐Rock in Moll, die Stimmung düster bis horror–‐mässig. Ihre Live–‐Konzerte sind sehr eigene, fordernde Erfahrungen, sind anspruchsvolle Ereignisse. Im Herbst, während ihrer EP–‐Trilogie auf Band von der Plattenfirma “Hackebeil records” und ”Epileptic Media”. Empfohlen für Fans von ”Godspeed You! Black Emperor”, Mike Patton, ”Merzbow”, ”Twin Peaks”

Eintritt frei!!!

Donnerstag 01.10.2015 10 Jahre Solche 21.00 Uhr

Infos folgen…

Freitag 02.10.2015 Devil And Bride 21.00 Uhr

Das Indiedance/Electronica/Alternative Trio «devil&bride» wurde Ende 2012 von Sängerin Fenia Franz und Gitarrist Martin Dahl gegründet.

Damals noch zu zweit und inspiriert von reduziertem, elektronischem Blues, benannten sie sich nach dem The Kills Song «Love Is A Deserter» («…you got one eye as white as a bride, the other eye as black as the devil…»).

Tim Haase-Hendrik schloss sich wenig später der Band an und komplettierte den Sound mit akustischen Drums und elektronischen Beats.

Einerseits beeinflusst von Blues, Rock und Indiemusik, andererseits mit Liebe zu elektronischen Sphären der großstädtischen Clubkultur, entstand ein Repertoire, welches sowohl tanzbare Disco-Tracks als auch melancholische Gitarrensongs miteinander kombiniert .

Bislang hat die Band die Songs «Save Me From Harm», «Lonely Planet» und «Goodbye Moon» auf dem Berliner Techno Label Katermukke veröffentlicht.

Eintritt frei!!!

Presse:

«Die drei Berliner Tim Hendrik, Martin Dahl und Frontfrau Fenia Franz bilden die Elektro-Combo devil&bride. Jeder ihrer Songs erzählt seine ganz eigene Geschichte von Hoffnung, Erwartung, Zweifel und Mut.»

(technoszene.de, August 2013)

«…Dazu live devil&bride. Das Trio veröffentlicht ihre Elektro-Gitarre-Gesang Sounds auf dem Berliner Techno Label Katermukke. Ihre Songs reihen sich problemlos zwischen die ganz großen Nummer a la Joy Wellboy oder The XX…»

(Gvents, Dezember 2014 )

website: www.devilandbride.de

Soundcloud Links:

https://soundcloud.com/devilandbride/devil-bride-save-me-from-harm

https://soundcloud.com/devilandbride/lonely-planet

https://soundcloud.com/devilandbride/goodbye-moon

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=XsZsKT1un6c

Freitag 09.10.2015 Sinful Saints (CH) 21.00 Uhr

THIS IS IT | ALBUM-PRESSETEXT

Doch, das muss es sein.

Jetzt oder nie, alles oder nichts: THIS IS IT, so der Albumtitel

dieser Band. Leidenschaft über all die Jahre hinweg haben THE

SINFUL SAINTS reichlich an den Tag gelegt, als Musiker ihr

Geschick und Talent unter Beweis gestellt, mit ihrem bisherigen

musikalischen Schaffen die Nachfrage bleibend geweckt, und

nun scheint 2015 auch das Timing zu stimmen: Um ein sündhaft

gutes Album zu produzieren, liessen THE SINFUL SAINTS

nichts anbrennen, vielmehr riefen sie all ihre Kräfte ab,

mobilisierten Freunde und musikalische Dämonen, um ihren bei

unzähligen Live-Konzerten im In- und Ausland gereiften Sound

würdig auf Platte pressen zu können. THE SINFUL SAINTS

bekamen mit dem Rockproduzenten Kurt Ebelhäuser (Blackmail,

Scumbucket) tatkräftige Unterstützung, es entstand ein rockiges

Indie-Popalbum mit einem deutlichen Soul- und Disco-Einschlag,

das wohl den Nerv unzähliger tanzwütiger Musikliebhaber

treffen wird. Dass vor drei Jahren Keyboarder Maze zu Chris

(vocals/guitar), Andy (bass/vocals) und Ben (drums/percurssion)

dazu stiess, prägte die Band THE SINFUL SAINTS nachhaltig,

was auf ihrem Album THIS IS IT deutlich hörbar ist. Knackige

Riffs mit Laune machenden Mitsing-Refrains, in Indie-Rock-

Manier verzerrte Gitarren mit vorwärts dreschenden Beats: Das

Album THIS IS IT zeichnet sich als ein kompaktes, elf Songs

starkes Werk aus, dass sich in seiner musikalischen Breite –

inklusive Funk-Exkursionen und balladenhaften Songs wie SO

MUCH MORE als Intermezzos – einheitlich präsentiert und

konsequent die Linie von THE SINFUL SAINTS weiterzieht.

Kompromisslos und leidenschaftlich sind die Heiligen für ein

hörenswertes Album nun jederzeit bereit, so oft wie nötig zu

sündigen. Jetzt oder nie.

A SIP OF YOU | SINGLE-PRESSETEXT Kostproben können

ganz schön hinterlistig sein. Das Ende einer tollen

Sinneserfahrung lauert bereits hinter der Ecke, während man da

oft noch genüsslich auf Wolke sieben schwebt. THE SINFUL

SAINTS liefern mit ihrer schnörkellosen und rasanten Single A

SIP OF YOU ein ebensolches Müsterchen ihres Könnens,

stellvertretend für ihre neuesten Songs auf dem 2015

erscheinenden THIS IS IT-Album. Das knapp dreiminütige

Stück lädt ab dem allerersten Takt auf die neonfarbige Indie-

Disco-Tanzfläche, frönt der Masslosigkeit und dies auf äusserst

stilvolle und souveräne Weise. Schöne Geschichte: Die

Lockerheit des Songs hat einen eindeutigen Grund. Gleich zu

Beginn der Albumaufnahmen hallte der Song in den Köpfen der

Bandmitglieder. Kurzum aufgenommen und zur Single gekürt,

so schnell kann es gehen. Zumindest bei THE SINFUL SAINTS

Eintritt frei!!!

Donnerstag 15.10.2015 Allie 21.00 Uhr

Man begegnet ihm öfter da draußen. Diesem Charakter, der ziemlich viel von sich hält und das alle anderen schon gern mal wissen lässt. Aber er macht’s halt auf die charmante Art und nicht einfach wie so ein blasierter Angeber, weshalb man ihm dann auch nicht wirklich böse sein kann. Allie skizziert diesen Typus in seinem Song „This Is How I Go“ als Kunstfigur, die noch im Sterben voller Selbstüberhöhung deliriert.

Mit der Single aus seinem vierten, schlicht Allie betitelten Album kultiviert der Berliner Musiker einen durchaus auch komischen Hyper-Realismus. „Solche Typen stecken in fast jedem Song der Platte“, sagt Allie. „Sie sind einerseits anmaßend, haben aber

diesen inneren Stolz, wie Figuren in einem Wes Anderson-Film. Das spiegelt sich auch im Pathos der Musik wider: die Stücke sollen emotional treffen, mit den Chören, den großen Synthesizern, sollen kitschig, aber nicht lächerlich sein.“

Was Allie ist und was eher nicht – darüber gingen die Meinungen 2013 bei seinem letzten Album weit auseinander. Uncanny Valley, so notierte staunend Zeit Online, hake sich „ins Gemüt wie ein Klettverschluss“ und sei vermutlich „zu schön um wahr zu sein.“ Für die Radiokollegen von Byte.FM klang die Musik „süß und traurig und klebrig, wie eine bunte Tüte vom Kiosk.“ Die Rote Raupe attestierte dem Künstler „ein bezaubernd eigenständiges Album“, welches durch „Witz, Zurückhaltung und

Verschrobenheit“ besteche. Tja, und dann war Allie auch noch „der leiseste Rapper der Welt“ (Whiskey Soda).

Rapper, Klettverschluss oder Kiosk-Tüte: Leise wurde Allie jedenfalls ausgerechnet in New York, in einem sehr hellhörigen Kämmerlein, das doch eher zum Flüstern zwang. Der sechsmonatige Aufenthalt im Winter 2009 brachte zudem seinen ersten

Auftritt als Allie (im nahe gelegenen Woodstock) und schließlich samt Musik sogar noch eine kleine Film-Einlage, neben dem großen Paul Giamatti (Sideways, Barney’s Version) in Episodes of Stalite III – Tarth. Zuvor hatten Allie’s Bruder und ein dann

nach Südamerika abgewanderter Trommler bereits in der obligatorischen Punk-Band mitgetan, die Allie bis 2007 „aus Scheiß und Langeweile“ mit „Spaßmusik“ gefüttert hatte.

Nach Uncanny Valley und der Studioarbeit mit Johann Scheerer (Clouds Hill) kehrte Allie für Allie wieder zum Do-It-Yourself-Ethos seiner Frühwerke Mimi King (2010) und New Friends (2011) zurück. Indes mit ganz anderer Prämisse. „Ich bin es jetzt

mit viel mehr Sorgfalt und Genauigkeit angegangen“, erläutert er. „Habe lange an Sounds gefeilt und mich nicht mehr so schnell zufrieden gegeben, während für die ersten beiden Alben oft schon die Demo-Versionen reichten. Auch für einzelne Vocals habe ich mir tagelang Zeit genommen – und nicht nur ein paar Stunden wie im Studio. So konnte ich viel ausprobieren, verschiedene Sounds und Stimmen übereinander schichten.“ Dabei vertraute Allie „einfach voll meinen Ohren“ und versuchte, „die Studio-Erfahrung des letzten Albums aufs Homerecording zu übertragen.“

Was ohne „die Ressourcen um mich herum“ kaum geklappt hätte. Ohne die Freunde mit Heimstudio (wie die Band SEA+AIR).

Ohne Bekannte, die als Gastmusiker auftreten. So sorgt gleich zum Auftakt mit „Wtf4“ der Berliner Rapper und Dichter Black Cracker für einen wegweisenden Akzent. „Ich wollte unbedingt ein spoken word-Stück auf dem Album haben, und ich kenne

niemanden, der Texte so vortragen kann wie Cracker. ‚Wtf4‘ ist für mich wie die Einleitung zu einem Buch.“ Pianist Nuño und die Opern-Stimme von houaïda bereichern dann weitere Kapitel wie „Needle In The Hay“ und „The Great“, ein Song, der das Unvermögen zu trauern und daraus resultierende Schuldgefühle auf den Punkt bringt. An den eigenen Ansprüchen scheitern in „Emo On A Beach“ in einem heruntergekommenen Urlaubsort auch die verlorenen Strandbar-Gestalten, die sich herzlich misstrauen und doch nicht voneinander lassen können.

No No No No“ bringt das verstörende Bild des Pharaos, der sich dann doch nicht raustraut aus seinem Sarg. Auch eine Form der Anmaßung: Immer wieder auf Menschen zu warten, die doch bitte bestimmte Erwartungen erfüllen sollen. Bis man vor lauter Erwartung ewig warten wird. Es sind Songs, die man so in dieser Konsequenz und dem Mut zur großen Geste noch nicht gehört hat von Allie.

Das schwebende „The One“ gemahnt hingegen eher an Pink Floyd. „Ich hab viel kitschigen Stadion-Pop gehört, als ich das Album aufgenommen habe, viel Michael Jackson-Balladen wie ‚Human Nature‘. Aber vor allem New Age-Musik von Enya bis

Suzanne Ciani“, sagt Allie. Den anderen, aggressiveren Pol des Albums bilde zudem der Einfluss von Trap-Hip-Hop: „Was New Age und Trap für mich verbindet ist diese überwältigende, emotionale Direktheit.“

Pressebio zum Album „Allie“ von ALLIE

Und wie kam es zu dem Albumcover?

Ein Einhorn ist ja ein total ausgelutschtes Symbol“, erläutert Allie. „Fast so verboten wie bestimmte Pop-Sounds. Ich wollte versuchen, doch noch irgendwie was Cooles daraus zu machen. So eine Art bekloppte Schönheit zu finden.“ Und bei einem

Film-Freak wie Allie ist das Fabeltier natürlich auch als Referenz an die Traum-Sequenz in Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker „Blade Runner“ zu verstehen, den Vangelis mit einem betörenden Soundtrack ausgestattet hatte. „Ich denke, das passt auch ganz gut zur Stimmung meines Albums. Also eher düster und neblig, aber dann immer wieder dieser scharfe Lichteinfall.“

Eine ähnliche Atmosphäre schwebt Allie auch für die Live-Shows zur Veröffentlichung von Allie im Juni vor. Im Herbst sollen weitere folgen, auch im Ausland. Der Song-Flüsterer, der bisher brav hinterm Tischchen saß, hat dann ausgedient. Allie will

seine neuen Stücke diesmal auch visuell ansprechend umsetzen: Mehr Licht, mehr Show, mehr Sinne, die sich angesprochen fühlen dürfen.

Scheint so, als ob der Sound-Zauberer aus Berlin jetzt Ernst machen will.

Donnerstag 22.10.2015 Sons Of Settlers (Südafrika)  21.00 Uhr

ZA – Cape Town
Musikstil: Melodischer Folk


Presseinfo

Die Sons of Settlers, was so viel heißt wie Söhne der Siedler, stammen aus Kapstadt, Südafrika. Ihr musikalischer Stil wird durch die Reichweite verschiedener Einflüsse der arfikanischen Rhythmen und westlicher Melodien bestimmt. Der Clou der Gegenüberstellung eben dieser ist ein unüberhorbarer Bestandteil der in Kwaito Beats mit 50er Jahre Sound ausartet. Zuallererst sind sie vielmehr Begeisterte von wahrhaft guten Songs als von ausgezeichtenen Musikern und streben danach die Essenz eines jeden Liedes zu erkennen um daraus das zu machen was die Füße zum Stampfen einlädt.

Links
http://www.sonsofsettlers.com/

http://sonsofsettlers1.bandcamp.com/

https://www.facebook.com/sonsofsettlers

https://soundcloud.com/sons-of-settlers

https://twitter.com/SonsofSettlers

https://www.youtube.com/user/sonsofsettlers

Mittwoch 28.10.2015 Brokof 21.00 Uhr

Der Mann, den sie Brokof nannten – er war der leuchtende Stern in einer düsteren Familiengeschichte. Ein Spieler mit einem unsteten Herz. Die Band, die sich Brokof nannte – sie folgen ihm in die Weite.” Wie sich das dann anhört, was auf der Facebook-Seite der Band so metaphorisch geschrieben steht? Brokof machen Pop, gemischt mit ein bisschen Folk, mal Americana-Anklängen, mal ruhigenSinger/Songwriter-Sounds. Singen können und tun alle vier. Für das Berlin des neuen Jahrtausends etwas untypisch – die Band fühlt hier dennoch heimisch.

Brokof stammen alle ursprünglich nicht aus der Hauptstadt, treffen dort aber aufeinander. Wo zuerst nur Freundschaft entsteht, entdecken die vier Jungs bald, woran sie auch gemeinsam arbeiten möchten: die Musik. Arne (Gitarre, Klavier), Christian (Schlagzeug), Fabian (Gesang, Gitarre) und Rocco (Bass) kommen aus unterschiedlichen Musikgenres, finden aber mit den Beatles – und daraufhin mit Brokof – einen gemeinsamen Nenner. Und so gründen sie im Januar 2007 ihre Band.

Nach einer EP um Juni 2007 dauert es dennoch drei Jahre, bis die Band ein erstes Studioalbum mit dem Namen “Softly, Softly, Catchee Monkey” veröffentlicht. Zum beschwingten Track “Smile” mit seinem locker-hüpfenden Klaviereinsatz drehen Brokof auch ein überaus herzliches Video mit Stummfilm-Charakter. Die Lyrics scheinen dafür Pate zu stehen: “The love you give is the love you get.

Hinzu kommt eine 10”-Vinylplatte mit dem Titel “a/b”. Brokof gehen mit dem Album auf Tour und erzählen im Interview mit 4010 Blog von ihrem Zukunftsplänen: “Ein grosser Teil der Songs für das nächste Album ist eigentlich schon geschrieben. Wir sind der festen Überzeugung, dass die nächste Platte schneller entstehen wird als unser Debüt.

Entschlossene Worte. Letztendlich braucht es dann doch bis in den Herbst 2012, bis Brokofs Nachfolgealbum “Side By Side” erscheint. Aber egal: “Let the past be gone. This is here, this is now. We can do anything.” Anything – für Brokof bedeutet dies zu diesem Zeitpunkt Touren. Ende des Jahres 2012 zieht die Truppe durch Deutschland und verbreitet bei den Livekonzerten ihre Messages: “This life is the greatest. This life is such a miracle!

Donnerstag 29.10.2015 Roy’s Iron DNA 21.00 Uhr

Die Band wurde von den Freunden Ian Thompson und Lukae Mallet gegründet und ist ursprünglich unter dem Namen Ordinaryson bekannt geworden. Sie änderten später ihren Namen in Roy’s Iron DNA (ein Anagramm), um so mehr die elektronische Natur der Musik widerspiegeln zu können. Der NME hat die Band für ihren einzigartigen Mix “musikalischer Ideen aus den 60er Jahren, der Punk-Ära bis hin zu zeitgenössischer Electronica und dunkelstem Trip Hop“ gelobt. Dies ist eine sehr interessante Band”. Nach Jahren ausgedehnter Tourneen in Großbritannien und selbst finanzierten Single- und EP Releases, veröffentlichten sie im November 2007 ihr Debüt-Album Men In Wax Jacketsauf dem Indie-Label Alex Tronic Records. Bei seiner Veröffentlichung erhielt das Album sehr gute Kritiken. Der Albumtrack “Reason” wurde vom Fly-Magazin sogar zur “Single des Jahres” gekürt.

Samstag 31.10.2015 Mushroom Garden OpenAir 21.00 Uhr

Infos folgen…

Publiziert am von k.fischer | Hinterlasse einen Kommentar