Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, was demnächst so alles los ist:

Mittwoch 27.04.2016 Sama Dams (US) 21.00 Uhr

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In nur relativ kurzer Zeit haben sich die Prog- und Postrock-Maestros von Sama Dams mit ihrer Rebellion gegen jegliche auditive Klischees eine beachtliche Gefolgschaft von Fans aufgebaut. Sie beeindrucken mit einer Mischung aus gekonnt eingesetzten besänftigenden Klängen und experimentellen Rock’n’Roll Ausbrüchen des Leadsängers Sam Adams. Das Album No Vengeance (2013) zeichnet sich durch eine Erkundung technisch kompetenter Rockelemente aus – was an Radiohead erinnert – während es zugleich Nischen ganz für sich einnimmt.

Comfort in Doubt, das zweite Album in voller Länge der avantgardistischen Band aus Portland, weint im gierigen Ton nach verlorener Unschuld. Mit ihrem ersten Titel My Ears Are Ringing, ein einprägsames und seltenes Glitch R&B-Meisterwerk, versetzen Sama Dams den Zuhörer in eine ähnliche Welt, wie sie Radiohead mit ihrem Album OK Computer erschaffen hat. Dieses kompromisslose Trio trifft die feine Linie zwischen riskantem Experimentieren und zuckersüßem Pop genau. Ihr unfehlbarer Sinn für Musik leitet den Dreien dabei den Weg.

Die Band hatte bei ihrem zweiten Album mit einigen Herausforderungen zu kämpfen: „Wir hatten zwischen den Tour-Terminen ziemlich viel zu tun und mussten auch noch unser Privatleben auf die Reihe kriegen. Dadurch hatten wir sehr wenig Zeit neue Texte zu schreiben“, so der Schlagzeuger Chris Hermsen. Und obwohl die unabsehbaren Folgen des Zeitmangels ein Problem für viele Bands darstellen, haben sie in diesem Fall eine neue Tür geöffnet – Lisa Adams, Organistin, Vokalistin und Partnerin von Leadsänger Sam Adams.

Lisa und Sam hatten bereits seit ihrem Umzug nach Portland, Oregon im Jahr 2010 in der Musik zusammengearbeitet. Das neue Album markiert jedoch Lisas Einstieg ins Songwriting. Nachdem das Album No Vegeance aufgenommen und getourt wurde, zog sie sich aus ihrer Vollzeitprofession als Musiklehrerin zurück, um mehr Energie in die Band stecken zu können. Dieser Wechsel hat definitiv seine Früchte getragen. Die reichliche Portion Zynismus, die sie in Dirty Work eingebettet hat, täuscht über ihre Unerfahrenheit als Neuling im Songwriting gekonnt hinweg und mit süßlich hochfliegenden Melodien in Songs wie Maggie kreiert sie einen optimalen Kontrast zu Sams kantigen Stil.

Egal ob es darum geht einen Song vorzustellen oder T-Shirts nach der Show zu verkaufen, die Band versprüht einen unwiderstehlichen, mittelwestlichen Charme, der sich aus der launischen, Grenzen überschreitenden Rockstimmung ihrer Songs nicht gleich erraten lässt.

Die Bandmitglieder, stammend aus Indiana, Ohio und Iowa, stehen an der Spitze einer Bewegung in Portlands Musikszene, die weit entfernt vom süßen Kammerpop ist und eine äußerst expressive Haltung anstrebt. Sie beeindrucken mit einem spontanen, exploratorischen Abenteuer, das wir direkt miterleben können, sei es durch ihre Musik oder durch ihre Performance. Denn nichts ist spannender als die Entdeckung selbst.

Eintritt frei!!!

Donnerstag 28.04.2016 A.S. (F) 21.00 Uhr => entfällt

Freitag 06.05.2016 Marius Ziska (FO) 21.00 Uhr

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Die färöische Band Marius Ziska hat die Aufnahmen zu ihrem neuen Album „Home / Heim“ abgeschlossen, welches am 17.04.2015 via Stargazer Records in G/S/A veröffentlicht werden wird. Es ist nach „Recreation“ aus dem Jahr 2013 bereits die zweite Veröffentlichung in Deutschland und auf diesem Label.

Mit „Home/Heim“ kehrt die Band zurück zu ihrem nordischen Ursprung. Unterteilt in „zwei Seiten“ besteht das Album zu gleichen Teilen aus englischsprachigen als auch aus färöisch gesungenen Songs. „Tokan“ – der letzte Song des neuen Werks und zugleich ein Duett mit dem isländischen Troubadour Svávar Knútur ist sogar eine Mischung aus isländisch und färöisch.

Nun mag man denken, dass die Tatsache des Multilingualismus den Hörfluss beeinträchtigt oder sogar stört – allerdings schaffen es Ziska und seine Bandkollegen, den roten Faden zu keinem Punkt abreißen zu lassen – im Gegenteil. „Home/Heim“ spiegelt das Leben der Inselbewohner nahezu perfekt wider und nimmt den Hörer mit auf eine existentialistische Reise. Erneut schafft es Hans Marius Ziska, der als Hauptsongwriter fungiert, die für ihn so typisch verzaubernden Melodien mit seiner charakteristischen Stimme zu vermischen und das Album zu einem wunderschönen Ganzen erstrahlen zu lassen.

Shades“, ein Duett mit der „Grande Dame“ der Färöer – Eivør, ist ein Song über den Verlust – der auf viele Weisen interpretiert werden, am ehesten jedoch dem großen Thema „Liebe“ zugeordnet werden kann. Geschrieben wurde der Text von Alan Tausen, einem der Gitarristen der Band. Das zweite Duett auf „Home / Heim“ hat Hans Marius zusammen mit Svávar Knútur spontan während eines Singer/Songwriter-Camps geschrieben. „Tokan“ (=Nebel) ist auf den Färöer Inseln bereits ein großer Hit. 2014 gewannen Marius Ziska bei der Verleihung der Färöischen Musik-Awards (FMA) mit diesem Song den Preis in der Kategorie „Bester Song“.

Zusammen mit seinem Bandkollegen Hans Jacob Kollslíð hat Hans Marius zunächst mehrere Songs auf Englisch geschrieben, bevor sie sich auch an ihre Muttersprache Färöisch gewagt haben. Der erste Song, den sie auf Färöisch geschrieben haben war „Nærveran“ (=Gegenwart). Auch wenn dieser nie veröffentlicht wurde, wurde er auf den Färöer Inseln bereits zu einem Hit, weil er in einer Live- Version über die sozialen Medien geteilt wurde. Das Album wurde in ihrer Heimat in den Bloch Studios und Bunkarin Studios in Tórshavn aufgenommen und von dem Isländer Addi800, der schon u.a. mit Björk zusammenarbeitet hat, gemischt.

Home / Heim“ ist in seiner Produktion sehr vielfältig ohne den vertrauten Marius Ziska-Sound verloren zu haben. Die vielen Musiker die daran mitwirkten und vor allem diejenigen, die Hans Marius seit langem musikalisch begleiten, haben zu dem Sound auf dem Album beigetragen.

Diskographie:

Recreation

Home/Heim

Eintritt frei!!!

Mittwoch 11.05.2016 Thanks (US) 21.00 Uhr

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Nach der Fertigstellung ihres Debüt Albums Blood Sounds, geht die Gruppe Thanks nun auf Europatournee. Thanks hat eng mit Dominik Schmidt, dem Produzenten der österreichischen Elektro-Pop Sensation Giantree, zusammengearbeitet um eine Platte zu entwickeln, die als eine unvergessliche Verkörperung des Neo-Soul Revivals wirkt.

Thanks ist eine sechs-köpfige Band die aus Portland, Oregon, der regnerischen Musik-Brutstätte im Nordwesten der Vereinigten Staaten stammt. Die Gruppe bildete sich aus einem gemeinsamen Wunsch die zwei grundverschiedenen Einflüsse des klassisch amerikanischen Soul und Rock’n’Roll mit der modernen Ästhetik des Elektro zu verschmelzen. Wobei der Ethos der Gruppe von Anfang an ganz klar war: sich auf das zu konzentrieren, was jedes einzelne Mitglied am besten kann: Die treibenden Trommelschläge von Drew Sprouse, und die tanzbaren Basslines von Garrett Brown verankern sich mit Andrew Hanna’s fliegenden Gitarrenklängen, Lilly Maher’s Cello Melodien und Noah Jay-Bonn’s ätherischen Keyboard Klängen darüber hinaus zieht das stimmliches Powerhaus Jimi Hendrix den Zuhörer mit nachdenklichen Lyrics und leidenschaftlicher Stimme in ihren Bann!

Als der österreichische Produzent Dominik Schmidt in den Staaten auf der Suche nach Bands für seine Produktionsfirma Rola Music war, begeisterte ihn Thanks’ energische Live Show so sehr, dass er sie unbedingt sofort dem europäischen Publikum vorstellen wollte. Er campte eine Woche lang mit ihnen im Tonstudio in Portland, OR, und arbeitete Tag und Nacht um Blood Sounds zu kreieren. Die EP der Band Silver Scars Will Be Our Constellations, VÖ 2012, wurde in der “Neu und Beachtenswert” Spalte auf iTunes zur Schau gestellt.

AK 6 €

Donnerstag 26.05.2016 Fuego WarmUp Us Lights (US) 21.00 Uhr

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Synth-Rock aus Portland

US LIGHTS aus Portland, USA, werden im Mai mit ihrer aktuellen – zweiten EP durch Europa touren. Der Sound der Band lässt sich am besten als eine Mischung aus 80er Jahre Dream-Pop und emotionalen Melodien beschreiben. Vergleiche mit Deerhunter wären eventuell angebracht. US LIGHTS konstruieren ein Klangbild aus tragendem Gesang, knackigen Gitarren-Riffs, ausgeklügelten Synth-Sounds und einer sanften aber durchdringenden Rhythmus–Sektion. Ihre Texte handeln von schweren, harten Themen wie geistigem und körperlichem Verfall, die Wiederentdeckung des Guten und des Bösen, von Liebe und Hass und der Abspaltung des Geists vom Körper. Das neue Album „Body“ schließt an den Sound des Debüt-Albums „Us Lights“ (Neu-Release bei SELF group) an. Dabei versucht die Band bei den Aufnahmen alles so „live“ wie möglich zu halten, um die direkte Energie der Musik beizubehalten. Nun startet die Band ihre Tour durch Europa um die Songs des neuen Albums in eindringlichen Liveshows zu präsentieren.

Layers of textures from moody synths, steadfast rhythm section, stadium-worthy vocals, and an intricate sampling create an atmospheric pop that is intangible yet tantalizing.” — AUTUMN ANDEL, Prefix Magazine

The Portland quintet plays reverb-heavy, future-bound synth rock thick with propulsive bass lines and hints of Tears for Fears’ cathartic hooks.” — DAVID GREENWALD, The Oregonian

Michael Young’s vocals for Us Lights are breathtaking. As rich as Rufus Wainwright, histone soars over beautiful, classic synth melodies. This five piece produce an incredibly dynamic tease of clean emotive pop. I defy you to not be blown away.” — JENNIE CHAPMAN, The Deli Magazine

AK: 6 €

https://youtu.be/pIHi7C50BTQ

https://youtu.be/WuWqo7k2-g4

Freitag 27.05.2016 Fuego Aftershow mit DJ-Team Heckhorn 21.00 Uhr

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Hits Hits Hits!!! Ausgewählt und zum Tanze gespielt von den bezaubernden aaltra-resident-DJs!!!

Eintritt frei mit Fuego-Bändchen!!!

Samstag 28.05.2016 Fuego Aftershow mit Elephants On Tape 21.00 Uhr

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Indie TripHop Leipzig

Musik zum Aufsaugen in 100 bis 150 Litern am Tag. Überdauern bis der letzte Kassettenrecorder versagt. ELEPHANTS ON TAPE – klingt wie verzückendes Getrampel und ist feinster Pop mit Elektroeinflüssen. Gespielt von einer Band aus Leipzig/Hamburg, bestehend aus Lisa Zwinzscher (Gesang), Markus Rom (Gitarre), Patrick Schneider (Schlagzeug), Lukas Stodollik (Bass) und Robert K. Gemmel (Electronics).

Ihre Konzerte führen das Publikum auf eine Reise die es so schnell nicht vergessen wird. Tänzerisches Träumen wird zu träumerischem Tanzen. Klare Songstrukturen münden in sanfte, grenzenlose Beats und umgekehrt, bis sie sich in ferner Savanne wieder finden.

Aus kleinen Ideen entwickelt sich Musik mit Tiefe – detailverliebte Popmusik, die sich zwischen Trip Hop und Electronica bewegt.

Eintritt frei!!!

https://youtu.be/5_ThaoljwUE

Samstag 04.06.2016 9.aaltraVox OpenAir 15.00 Uhr

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Das aaltraVox hat sein angestammtes Wochenende wieder!!! Das heißt, dass das Wetter wieder besser wird. Deswegen werden wir schön gemütlich 15 Uhr mit entspannten DJ-Set von Heinz Fiction Tischtennis, Kupp, Kaffee, Kuchen oder/und Bier sitzend, liegend oder stehend anfangen, um sich dann zu den weiteren Programmpunkten zu schlängeln. Diese werden unter der Überschrift Livemusik stehen. Das hat sich bei allen aaltraVoxen bis jetzt bewährt. Folgende Bands spielen auf:

Große Bühne:

BEARS N HATS aus Chemnitz

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Bears n Hats heizen euch mich einer Mischung aus Folk und Indie gepaart mit klassischen Rock-Elementen ein.
Die Band besteht seit zwei Jahren, bespielen aber erst seit wenigen Monaten als Trio die Republik.
Auf unserer Bühne gibt es von ihnen für euch also ein instrumentales Beatfeuerwerk vor dem sich keiner verstecken kann.

THE GENTLE LURCH aus Dresden/Chemnitz

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Rauer, oft mehrstimmiger Indiefolk, der einerseits uralt klingt und in sanfter Schönheit beinahe stillstehen will und andererseits immer wieder unerwartete Richtungen einschlägt, eigenwillige Liedstrukturen und experimentelle, manchmal krachige Momente produziert.
Alle Mitglieder von The Gentle Lurch haben in den Tiefen des sächsischen Erzgebirges das Licht der Welt erblickt und leben jetzt in Dresden. Ganz sicher nicht die ersten Adressen dieses musikalischen Genres. Aber gerade im Abseits passieren oft die interessantesten Dinge.
The Gentle Lurch kann man eigentlich nicht als Folkband bezeichnen. Dazu sind ihre Lieder zu unverhofft, zu nah am Experiment. Sie mögen keine Wiederholungen. Ein Nachzählen ergibt gerade drei Refrains auf dem gesamten Album. Die meisten Lieder sind wie Reisen von einem Punkt A zu einem Punkt B angelegt. Andere erheben und nivellieren sich wieder wie eine Welle im Meer. Sie nutzen Elemente aus Folk, Country, Americana weil sie deren emotionale Direktheit mögen und ordnen diese neu.

Hauptact: Infos kommen!!!

kleine Bühne:

Infos kommen!!!

Tickets: VVK: 15 € (+VVK-Gebühr) im Cityticket und im aaltra; AK: 18 €

Publiziert am von k.fischer | Hinterlasse einen Kommentar