Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, sehen und hören, was demnächst so alles los ist:

Falls bei der Darstellung  der Spotify-Liste „irgendwas schief läuft…“ hier der Link:

https://open.spotify.com/user/c1v33m2m2js2tllpzemg2gaip/playlist/26DBmsNUZh7I6HYeQj9HTz?si=-gvark-eR2iNeWJmRTM4Cw

Fr 21.02.20 21.00 Uhr Jim Kroft (UK)

Jim Kroft ist Musiker, Kameramann, Regisseur und Fotograf in Personalunion. Mit „The March Of Hope“ lief im letzten Jahr ein beeindruckender Dokumentarfilm über seine Reise auf der Balkanroute und der Flüchtlingshilfe auf Lesbos und Idomeni auf über 25 Filmfestivals weltweit. Im November erscheint mit „Love In The Face Of Fear“ das Album, mit dem er seine Erlebnisse dort noch weiter verarbeitet und in diesen finsteren Zeiten einfach der Verwirrung der Gesamtsituation und Stimmung etwas bewegendes entgegensetzt. Mit Musik geht sowas ja bekanntlich am besten.

Inspiriert durch seine Soloreise über 20.000km, welche ihn sowohl durch die endlosen Weiten des russischen Winters führte als auch in die unermessliche Einsamkeit chinesischer Megastädte. Kroft sah mit eigenen Augen, wie Menschen auf der Flucht vor dem Terror in ihrer Heimat an die Küsten Europas gespült wurden.

Während er das Album verfasste, erkannte er die Herausforderung, all diese Erfahrungen in seinen Liedern auf den Punkt zu bringen. “Love in the Face of Fear” ist ein Aufruf an all jene, die genug haben von dem Zorn, dem Hass und der

Spaltung der modernen Welt.

Es ist ein Versuch des Künstlers, über die Polarisierung hinauszugehen, welche den heutigen Zeitgeist beherrschen. Mit der politischen Debatte in einem so permanenten Konfliktzustand und Stillstand zwischen links und rechts reicht dieses Album über jene Unterschiede hinaus.

Am 15.11.2019 erscheint das neue Jim Kroft Album
Love in the Face of Fear” welches der Höhepunkt seines
Journeys“ Projekt ist.

Eintritt: 6€

Fr 28.02.20 21.00 Uhr ˈhʌbl̩ (D)

ganz eigene Soundscape aus jazzigen Beats, sphärischen Synths und filigranen Querflötenklängen

Für die Crew ihres Raumschiffes holten sich Singer/Songwriter Basti und Jochen im Laufe ihrer Leipziger Jahre immer wieder Unterstützung von Musikern aus unterschiedlichen Genres. So entstand die Gruppe ‘habl. Diese fünf so verschiedenen Musiker erschaffen eine ganz eigene Soundscape aus jazzigen Beats, sphärischen Synths und filigranen Querflötenklängen. Wer sich einmal auf den Flug einlässt, steigt so schnell nicht wieder aus.

Eintritt frei!!!

Do 05.03.20 21.00 Uhr Scotch & Water (UK)

Scotch & Water verlassen sich nicht auf die typischen „Pop-Songwriting-Rezepte“, sondern durch ihre kreativen Kompositionen fordern sie auch eine bestimmte Aufmerksamkeit vom Hörer.
So schleichen sich Scotch & Water in deinen Kopf, ohne dass du es bemerkst – oder ein Chorus drei Mal wiederholt wird. Endlich.

Viele Künstler versuchen die bekannten Pop-Schemata zu durchbrechen. Oft klingt es dann nach ambitionierter Pseudo-Avantgarde, die darauf stolz ist, sich vom sogenannten Kommerz zu distanzieren. Scotch & Water bilden hier eine der wenigen Ausnahmen. Sowohl Songstruktur als auch Instrumentierung entsprechen nicht der Apathie des Rushhour-Radioprogramms und fordern den Zuhörer, ohne ihn zu überfordern. Die lyrische Raffinesse des Hamburger Quartetts manifestiert die Ambitionen dieser jungen Band.

 

Samira Christmanns charaktervolle Stimme wird von Hansjakob Wedemeyers Gitarrenriffs gefühlvoll umrahmt. Multiinstrumentalist Max Quentmeier setzt immer wieder Ausrufezeichen, mal mit einem E-Gitarrensolo, mal mit seiner Oktavmandoline oder seinem Höfnerbass. Damit all dies zur rechten Zeit kommt, hat man in Lasse Weinbrandt einen Schlagzeuger gefunden, der dank seines Jazz-Hintergrunds Time und Feel vereint – eine seltene Gabe. Während des Livespiels gibt es immer wieder Formationsänderungen. Gefühlt spielen alle alles. Eine Band, die um die mannigfaltigen Möglichkeiten der Soundkreierung weiß und diese versiert einsetzt. Der Motown-anmutende Sound entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem jahrelangen Kompagnon und Produzenten Dennis Bajer – das im Hintergrund agierende fünfte Mitglied der Band.

 

Scotch & Water wurde 2017 in Hamburg gegründet. Ein Jahr später spielten sie gleich dreifach auf dem Reeperbahnfestival. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie gerade einmal ihre ersten zwei Songs veröffentlicht: „Running“ und „Time“ zeigen eine lethargische Welt mit einer Wut, die durch die Faulheit der heutigen Zeit entsteht.

 

Jetzt, nach ersten Shows in Deutschland und Kanada, arbeiten Scotch & Water kräftig daran neue Songs zu produzieren.
Am 16.08. erschien – vorerst nur physisch – über DevilDuck Records ihre Debüt EP „Never Enough, Always Too Much“. Den ersten beiden Singles „Moving On“ und „Gun“ kann man schon digital lauschen; sie schafften es sogar beide bei Spotify in die Indie Radar Playliste.

 

Scotch & Water verlassen sich nicht auf die typischen „Pop-Songwriting-Rezepte“, sondern durch ihre kreativen Kompositionen fordern sie auch eine bestimmte Aufmerksamkeit vom Hörer.
So schleichen sich Scotch & Water in deinen Kopf, ohne dass du es bemerkst – oder ein Chorus drei Mal wiederholt wird. Endlich.

Eintritt frei!!!

Do 12.03.20 21.00 Uhr Schreng Schreng & La La (D)

„Und ich weiß auch, dass niemand, wirklich niemand, ein weiteres Duo alternder Punkrocker braucht, die auf ihre alten Tage mit Wandergitarre und Durst durch die Lande ziehen, um sich selbst zu verwirklichen. Lassen Sie mich Sie an diesem Punkt einfach schamlos anlügen: Es ist gut, dass es diese beiden Menschen, ihre Tonträger und ihre Konzerte gibt.

Das müssen Sie mir einfach glauben. Jörkk Mechenbier // LOVE A“

Schreng Schreng & La La & Bla Bla für die schreibende Zunft

Schönen guten Tag, werter Leser – und Schreiber!

Immer wenn der Zeitpunkt gekommen ist, ein „Anschreiben“ für eine Platte zu schreiben, eine Band-Info zu verfassen, das einleitende Gelaber zu konstruieren, das den Rezensenten möglichst bereits vor dem ersten Hören für den Künstler einnehmen soll, immer dann wird es mir ganz warm ums Herz. Es handelt sich nicht um die Art Wärme, die einen umfängt, wenn man einen größeren Geldbetrag an die Welthungerhilfe gespendet hat, oder die, die einen in Wohlbefinden hüllt, so wie der erste „T-Shirt Wetter“ Tag des Jahres.

Nein, es ist mehr die Art Wärme, die der aus Funk und Fernsehen bekannte Typ Outlaw erfährt, ehe er mit einer Kugel im Rücken, im Schnee liegend, irgendwo am Ufer des Yukon, noch einmal leise „Der Sheriff soll sich ficken …!“ raunt. Jetzt wissen Sie ja sicher auch, wie sich das mit Freunden so verhält. Freunde melden sich meistens dann, wenn sie dich brauchen. Gerade in unserem Geschäft. Gästeliste, Freiexemplar, Interview, Rezension, Konzertbericht – und eben auch das hier vorliegende Medium BAND-INFO.

Das will ich jetzt auch gar nicht dolle negativ verstanden wissen, nein: Das ist D.I.Y. – diese Erfindung der Hippies und Punks, die den negativ behafteten Begriff der „Vetternwirtschaft“ einfach kurzerhand selig spricht. Man zahlt nicht dafür, sondern man bittet jemanden, den man kennt, eine gewisse Sache kostenlos zu bewerkstelligen.

Band-Infos schreiben beispielsweise. Ich habe nicht viele Freunde. Aber ich habe einen Anwalt. Der ist gezwungenermaßen bereits seit Langem mein Freund, völlig kostenlos versteht sich, denn er ist eben auch D.I.Y. – und darüber hinaus hat der eine Band. Naja, nennen wir es besser: Eine „Band“. Dieser besagte Anwalt fährt jetzt also mit einem anderen Tüpen durch die Lande und macht Musik, oder das, was die beiden dafür halten. Jetzt werden Sie sich denken, warum er Anwalt ist, wenn er doch so ein großartiger Gitarrist ist? Nun ja. Ganz recht: Sie schlussfolgern richtig. Viel schlimmer als das von ihm fabrizierte „Schreng Schreng“ seiner akustischen Gitarre jedoch ist das, was dieser andere Tüp da abliefert. Es „La La“ zu nennen gleicht geradezu einem Affront gegenüber jedem Musikfan. Wenn das „gesungen“ ist, ist es das Arbeiten mit einer Handkreissäge auch. Nun gut. Ich will mich gerne ein wenig beruhigen und versuchen, trotz der vorangestellten Äußerungen ein positives Gesamtbild zu vermitteln… Denn wenn ich das richtig verstanden habe, geht es gar nicht in erster Linie darum. Also um das Musik machen. Es geht um diese Freundschaft. Dieser pflichtbewusste, junge Mann namens Lasse Paulus, der kann einfach alles: Er ist pünktlich, gutaussehend, sortiert, verheiratet. Und der, den er als „Sänger“ dabei hat, nun, der ist all das nicht. Nein, mehr noch: der ist das Gegenteil von alledem. Dennoch schaffen es die beiden, trotz, oder gerade wegen dieser Widersprüchlichkeit, ein fantastisches Team abzugeben. Zumindest live. Die Platten von Schreng Schreng & La La, das sind Momentaufnahmen dessen, wie das klingt. Klingen kann. Klingen könnte. Aber eigentlich sind diese gar nicht zu bewerten, ohne eine Live Show der beiden ungleichen Freunde erlebt zu haben. Und ich weiß auch, dass niemand, wirklich niemand, ein weiteres Duo alternder Punkrocker braucht, die auf ihre alten Tage mit Wandergitarre und Durst durch die Lande ziehen, um sich selbst zu verwirklichen. Lassen Sie mich Sie an diesem Punkt einfach schamlos anlügen: Es ist gut, dass es diese beiden Menschen, ihre Tonträger und ihre Konzerte gibt.

Das müssen Sie mir einfach glauben.

Herzlichst, Jörkk Mechenbier // LOVE A

Fr 13.03.20 21.00 Uhr Jeronymus (D)

Fr 20.03.20 21.00 Uhr Monolith Noir (I)

Fr 27.03.20 21.00 Uhr Fluppe (D)

Fr 17.04.20 21.00 Uhr Sounds Of Amarula (D)

Do 23.04.20 21.00 Uhr Sama Dams (US)

Do 30.04.20 19.00 Uhr WALPURGISNACHT

Do 07.05.20 21.00 Uhr Jacob Dobers (D)

 

Publiziert am von k.fischer | Kommentare deaktiviert für aaltra chemnitz