Alle Beiträge von aaltrafant

Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, sehen und hören, was demnächst so alles los ist:

+++Es gelten wieder die alten Öffnungszeiten:

Dienstag bis Donnerstag ab 18 Uhr und

Freitag und Samstag ab 20 Uhr+++

JUHUUU!!!

Man kann sich wieder ins aaltra reinsetzen und das tun können, was getan werden muss…

*aber hier noch leider nötige Hinweise (Stand 18.04.22)

  • das Tragen einer MNS im Gebäude und bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes ist ganz sehr empfohlen

Ansonsten seid ihr ja sicher auch über die aktuelle Lage informiert und handelt dementsprechend, damit das alles hier irgendwann nicht mehr notwendig sein wird…

Das ist das Radio aaltra:

Veranstaltungen:

Mi 11.05.22 Jaackpot raaten
20Uhr

Das Kneipenquiz
im aaltra Das erste Chemnitzer Kneipen-Quiz mit Jackpot: Zur Beantwortung stehen 40+x Fragen, die in Teams von bis zu vier Mitgliedern mit jeder Menge unnützen Wissens gelöst werden wollen. Jede/r Mitratende zahlt zwei Euro – Basis für den Jackpot, den am Ende des Abends das beste Team einstreicht.

Start: 20 Uhr

Fr 13.05.22 Mert Güney (D)

21 Uhr

Von Alternative Rock bis hin zu Blues und Folk, M. Mert Güney kreiert Musik in großer Vielfalt, um seine vom Leben inspirierten Stories zu erzählen. Dabei werden Geschichten zu Songtexten, Emotionen getragen von Melodien und alles präsentiert in einer energiegeladenen und fesselnden Live-Performance.

 

Rock’n’rolling! Writing songs, singing them.

Der ehemalige Chemnitzer Musiker M. Mert Güney kommt zurück in die Kulturhauptstadt 2025 mit seiner Debüt Solo EP.

Von Alternative Rock bis hin zu Blues und Folk, M. Mert Güney kreiert Musik in großer Vielfalt, um seine vom Leben inspirierten Stories zu erzählen. Dabei werden Geschichten zu Songtexten, Emotionen getragen von Melodien und alles präsentiert in einer energiegeladenen und fesselnden Live-Performance. Neben seiner Solokarriere ist er der Frontmann der Band „South of Blue“, welche er Anfang 2016 gründete.

BIO

Geboren in einer kleinen, aber multikulturellen Stadt mit einer vielfältigen Kunstszene in der Türkei, kam er schon seit frühster Kindheit mit Musik in Berührung. Nach seinem erfolgreichen Abschluss am städtischen Konservatorium und zwei privaten Musikschulen gründete er 2007 seine erste professionelle Band und spielte in vielen verschiedenen Projekten und Veranstaltungen.

Nachdem er 2015 für sein Masterstudium nach Chemnitz zog, fand er schnell seinen Platz in der dortigen Kunst- und Kulturszene. Anfang 2016 gründete er die Band “South of Blue” und bereits im Mai 2016 veröffentlichten sie ihr erstes Album, welches nur der Startschuss für zahlreiche Konzerte, Kulturveranstaltungen und Preise sein sollte. Bis jetzt veröffentlichte er mit seiner Band zwei weitere Alben und eine EP.

Unabhängig von anderen Projekten gab er seit vielen Jahren Konzerte als Solo-Künstler und fing 2019 an, an seinem Solo-Projekt zu arbeiten. Die erste Single daraus erschien im November 2019, gefolgt von einer zweiten Single und einem Musikvideo Anfang 2020. Die Debut-EP „Lepiska“ wurde im November 2021 veröffentlicht.

LINKS

Webpage: www.mertguney.de

Facebook: www.facebook.com/mmguney

Instagram: www.instagram.com/m.mertguney

Spotify: https://sptfy.com/6ybD

YouTube: www.youtube.com/mmertguney

Missing Pieces (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=gRuYrkqRRDs

Not Good Enough (Lyric Video): https://www.youtube.com/watch?v=hykHLf7PYnc

İçimde Ölen Biri Var (Acoustic Live): https://www.youtube.com/watch?v=PGGEc5wyDWQ

Soundcloud: www.soundcloud.com/mmertguney

Do 19.05.22 Regioslam
20 Uhr

Der allerzweite RegioSlam der Saison (und des Jahres)!

Hier kannst du regionale Poeten aus Chemnitz und der Umgebung erleben. Endlich wieder im aaltra, endlich wieder mit der gemütlichsten Wohnzimmeratmosphäre der Stadt.

Wenn du Lust auf gute Texte, ambitionierte Künstler und eine spannende Abendgestaltung hast, bist du hier genau richtig.

Einlass: 19.30 Uhr

Eintritt: 5 Euro (regulär), 4 Euro (ermäßigt)

Falls du Interesse hast, selbst einmal deine Texte auf der Bühne vortragen zu wollen, melde dich unter: chemnitzslam@gmail.com

Fr 20.05.22 Fuego Aftershow mit UfoBeat

00 Uhr

von handgemachtem Techno über Drum ’n‘ Bass bis Dubstep mit Posaune!!!

Eintritt frei!!!

UfoBeat ist ein Dresdner Trio, dass den Spagat zwischen einer echten Instrumentierung (Schlagzeug (Wenzel Konjen), Gitarre (Fabian Zeller), Posaune (Gregor Littke) und moderner tanzbarer Musik wagt.
Das Repertoire reicht von handgemachtem Techno über Drum ’n‘ Bass bis Dubstep. Alle Stücke stammen aus eigener Feder und bedienen sowohl stiltypische Themen als auch improvisierte Strecken. Alleinstellungsmerkmal sind dabei die elektronisch erzeugten Bass-Sounds, die von der Posaune bedient werden.
In Kombination mit experimentellen Gitarren- und Synthesizer-Klängen und stilechten Grooves entstehen die namensgebenden UfoBeats.

Eintritt frei!!!

Sa 21.05.22 Fuego Aftershow

mit Ben Osborn (UK)

00 Uhr

Magische Streicherpassagen brechen sich an einem komplexen Geflecht aus elektronischen Rhythmen; man wird von traumgleichem Klavierspiel umfangen.

Eintritt frei!!!

 

Aus einer textbasierten Folktradition entspringend speist sich Ben Osborns Werk ebenso wie aus Electronica und klassischer Musik. Er erschafft damit einen Klangraum, in dem der Multiinstrumentalist tiefe persönliche und politische Geschichten erzählt. Magische Streicherpassagen brechen sich an einem komplexen Geflecht aus elektronischen Rhythmen; man wird von traumgleichem Klavierspiel umfangen. 2022 bringt er zwei seiner langjährigen Weggefährt*innen erstmals auf einer Bühne zusammen: Bethany Roberts (Bristol) und Malo Moray (Leipzig). Das Trio oszilliert zwischen Folk inspiriertem, poetischen Songwriting, minimalistischer groove-geleiteter Electronica und Klangexperimenten in vielschichtigem, texturierten Ambient und öffnet neue musikalische Horizonte.

Eintritt frei!!!

Der in Berlin lebende britische Autor und Komponist Ben Osborn bringt zwei seiner langjährigen Weggefährt*innen erstmals auf einer Bühne zusammen. Mit Bethany Roberts (Bristol) und Malo (Leipzig) formt er einen bemerkenswerten Klangraum dreier elaborierter künstlerischer und musikalischer Stimmen. Das Trio oszilliert zwischen Folk inspiriertem, poetischen Songwriting, minimalistischer groove-geleiteter Electronica und Klangexperimenten in vielschichtigem, texturierten Ambient. In einer symbiotischen Klangsprache formt das Trio unvorhersehbare Neuinterpretationen der Songs und Kompositionen der einzelnen Künstler*innen in einer synergetischen Kraft, die neue musikalische Horizonte öffnet.

Aus einer textbasierten Folktradition entspringend speist sich Ben Osborns Werk ebenso wie aus Electronica und klassischer Musik. Er erschafft damit einen Klangraum, in dem der Multiinstrumentalist tiefe persönliche und politische Geschichten erzählt. Magische Streicherpassagen brechen sich an einem komplexen Geflecht aus elektronischen Rhythmen; man wird von traumgleichem Klavierspiel umfangen. In weniger geübten Händen würde diese disparate Bandbreite an Einflüssen beliebig klingen, doch Ben Osborn vermag tatsächlich das, was andere nur behaupten: Er klingt wie niemand anderes als er selbst.

Ben ist Mitbegründer und Lehrender des Berliner Open Music Lab, einer kostenfreien Musikproduktionsschule für Menschen aus marginalisierten Bevölkerungsgruppen. www.ben-osborn.com

Bethany M. Roberts ist eine Songwriterin, Sängerin und Multiinstrumentalistin. Ihre Stimme trägt die Ehrlichkeit eines Folksongs und chorale Klarheit während sie Melodien um verschlungene Banjo- und Gitarrenmuster webt. Neben unzähligen anderen Kollaborationen singt und spielt sie in der Alternative Folkband Hands Of The Heron, komponiert mit dem Multiinstrumentalisten Rowan Elliott (Solana) und produziert Soundscapes mit der Autorin Beth Calverley in deren Duo-Projekt House Of Figs. Zudem ist sie Mitbegründerin des Bristoler Labels Cuculi Records.

www.cuculirecords.com

Malo Moray & His Inflatable Knee ist das Soloprojekt und experimentelle Ambient-Kollektiv des in Leipzig lebenden Kontrabassisten/Multiinstrumentalisten/Konzeptkünstlers Martin ‘Malo’ Riebel. Auf der verspielten Suche nach Immersion durch atmosphärische, komplexe freie Improvisationen, inspiriert durch das Weltall, die Natur und obsolete Klänge wird Riebels subtil sarkastisches Projekt oft mit den Avant-Garde Werken von Lou Reed, John Zorn oder Brian Eno verglichen. In der Vergangenheit kollaborierte der Leipziger mit namhaften (Jazz-)Künstler*innen wie Marc Urselli (mehrfache Grammy-Auszeichnungen, Nick Cave, Lou Reed, John Zorn, Elton John), Philipp Scholz (Jazz Echo Gewinner), Markus Rom (Oh No Noh), Robert Lucaciu und anderen.

www.malo.cool

Mi 01.06.22 Yoo Doo Right (Can) / APOA (D)

21 Uhr

Yoo Doo Right:

Inspiriert von den stampfenden rhythmischen Improvisationen des Krautrocks, verbindet das experimentelle Trio Yoo Doo Right (Montréal, CA) laute, melodische Gitarrenparts, effektlastige Synthesizer-Soundscapes, lässige Bass-Grooves und patentierte perkussive Furien zu einer buchstäblichen Klangwand.

APOA: PostRock/PostMetal
Dresden

 

Der feierliche, bis zum Kinn reichende Gesang tanzt in und aus dem ursprünglichen Klangspektrum und schafft ein warmes Kissen, auf dem ein müder Kopf ruht. In ihrer ehrlichen Herangehensweise an Experimente verarbeiten YDR Elemente aus Shoegaze, Post-Rock und Psychedelia und kreieren so einen einzigartigen Sound, den man als „Autounfall in Zeitlupe“ beschreiben könnte.

Im Laufe der Jahre tourten YDR durch ganz Kanada und die Vereinigten Staaten und spielten dabei auf Festivals wie dem Levitation Psych Fest in Austin, dem M for Montreal, Sled Island und dem Pop Montreal. Im Jahr 2018 übernahmen sie den Hauptsupport für die Nordamerika-Tour von Acid Mothers Temple und reihten sich damit in die Liste der internationalen Bands ein, mit denen sie die Bühne geteilt haben, darunter DIIV, A Place to Bury Strangers, Wooden Shjips, Kikagaku Moyo, FACS, Frigs und Jessica Moss.

Seit ihrer Gründung haben YDR zwei EPs veröffentlicht, Nobody Panicked And Everybody Got On (2016) und EP2 (2017), sowie ein Musikvideo zu „The Moral Compass Of A Self-Driving Car“. Kürzlich veröffentlichte das Trio über Mothland eine Split 7″ mit den legendären japanischen Experimentaltitanen Acid Mothers Temple und die Single „Marché Pt. 3 (Ft. Jasmine Trails)“, die auf dem Sounds From Mothland Volume I Mixtape zu finden ist.

Auf ihrem neuen Werk, das teils interstellare Ohrwürmer, teils Klangexperimente enthält, ist das Trio unermüdlich auf der Suche nach der Essenz ihrer Kunst und hat sie erfolgreich eingefangen. Das Ergebnis sind vielschichtige, bombastische Tracks, die von mechanischem Krautrock bis zu kühnem Space Rock reichen. Don’t Think You Can Escape Your Purpose LP wird am 21. Mai 2021 über Mothland veröffentlicht und dürfte Fans von Can, My Bloody Valentine und Metz gefallen, aber auch Liebhabern von eklektischer Musik wie Do Make Say Think, Beak> oder Thee Oh Sees gefallen.

-Maxime Hébert für Mothland

APOA: PostRock/PostMetal
Dresden
apoa.bandcamp.com

Eintritt: 6-8€

Fr 22.07.22 Heavy Metal Barpiano

Rammstein als Tango? Megadeth als Bossa Nova? Saxon als Samba? Alles möglich. Metal, Hard Rock und Punk, zu 100% selbst arrangiert – und zwar in jazzigen, bluesigen und poppigen, absolut einmaligen Versionen auf dem Klavier.

Eintritt frei!!!

HEAVY METAL BARPIANO ist das Solo-Projekt von George Heinle aus dem baden-württembergischen Heidenheim an der Brenz. Der ausgebildete Rock-/Pop-/Jazz-Pianist und vielseitig erfahrene Multiinstrumentalist bedient eine Nische, die es zuvor wohl noch nicht gegeben hat: Die besten Songs von Bands wie Iron Maiden, Metallica, The Offspring, Nirvana, Linkin Park, Nightwish und über einhundert weiteren gitarrenlastigen Acts aus

Rammstein als Tango? Megadeth als Bossa Nova? Saxon als Samba? Alles möglich. Metal, Hard Rock und Punk, zu 100% selbst arrangiert – und zwar in jazzigen, bluesigen und poppigen, absolut einmaligen Versionen auf dem Klavier.

Eintritt frei!!!

Das zweite mal 3 TAGE HACH OPENAIR

Hach nochmal? 3 Tage? Hach? Ja. Weil’s Hach gemacht hat! Und ich hatte den Eindruck, dass ihr auch Hach hattet.
Diesmal wieder mit einem liebevoll ausgehachten Programm rund um’s Thema Italien und Zähne.

Und viele von euch werden einfach mal keine einzige Band kennen. Da geht es den Menschen wie den Leuten.

All diese Bands sind ganz wunderbare Bands in den Startlöchern, teils neue Formationen bekannter Musiker. Bis auf Aquarama hat keine der Bands ein Album veröffentlicht.

Alle Hachs sind Doppel-Headliner-Shows. Es gibt keine Vorbands oder supportacts…

Einlass: 19 Uhr    Beginn: 19:30 Uhr    Ende: 22:00 Uhr

Eintritt wird wohl 8 – 10€ sein.

Mi 27.07.22 – 1. Tag Hach OpenAir

Italia 90

britischer PostPunk a la Shame, IDLEs

Tooth Paint

raw, alternativ, electronic punkmusic

 

Italia 90

Ursprünglich aus Brighton stammend, lebt die Band jetzt im Süden Londons. Sie sind Stammgäste im The Windmill in Brixton und setzen sich in ihrem Backkatalog mit Themen wie Polizeibrutalität und den Verbrechen der Soldaten in Nordirland auseinander. Die neue B-Seite Declare beschäftigt sich mit Komplizenschaft und Untätigkeit im Angesicht von Gewalt oder Verfolgung. Trotz solch ernster politischer Themen schaffen es Italia 90 immer noch, in ihrem Songwriting sardonischen Humor und einen Sinn für Verspieltheit zu vermitteln.

Italia 90 vereinen mehrere unterschiedliche Einflüsse, die durch eine Freundschaft aus Kindertagen und den Drang, spannende, interessante und politisch/sozial engagierte Musik zu machen, miteinander verbunden sind. Die Band hat zwei EPs auf Kassette sowie zwei Singles bei dem experimentellen Label Box Records veröffentlicht. Dem ging eine weitere EP, Italia 90 III, voraus, die über Fierce Panda und Permanent Creeps erschien.

Die vierköpfige Band aus London hat seit 2018 eine Reihe von Singles und Ep’s veröffentlicht, sich eine kultige Live-Fangemeinde aufgebaut und mit Bands wie Viagra Boys, Cocaine Piss und The Murder Capital gespielt. Die Band hat von Publikationen wie DIY, The Quietus, So Young etc. viel Lob erhalten. Im Jahr 2021 veröffentlichte Italia 90 eine neue Single Borderline, die als exklusive 7″ über Brace Yourself Records erhältlich war (ausverkauft).

Tooth Paint ist ein Musiker und Produzent aus Chemnitz. Seine Debüt-EP „Digital Sex“ enthält fünf Tracks mit raw, alternativ, electronic punkmusic

Fr 05.08.22 – 2. Tag Hach OpenAir

Aquarama (I)

verbinden Pop, Tropicalism, Funk, Psychedelia und Soul der 60er

Phorm

PHORM ist feinster Progressive Indie Rock – handgemachte Musik mit organischen Verläufen und warmen, schwingenden Harmonien. PHORM offenbart charmante Überraschungen in eingängiger Komplexität.

 

Aquarama entstanden inmitten eines schwülen, italienischen Sommers: Eine Kombination, die man aus den schwarz-tropischen Grooves und retro-nuancierten Melodien von Dario Bracaloni und Guglielmo Torelli geradezu heraushört. Jetzt erscheint mit „Bubble-Gun“ die neue Single des italienischen Duos.

Schon kurz nach ihrer Gründung, sollte es für die Mailänder steil bergauf gehen: Mit ihrem Albumdebüt „Riva“ (VÖ: 21.04.2018), gemastert vom Grammy-prämierten Giovanni Versari, tourten Aquarama quer durch Europa und spielten rund 90 Konzerte. Der Erfolg führte zu einer prestigeträchtigen Kollaboration mit dem angesehenen New Yorker Disco DJ In Flagranti, zudem teilte sich das Duo Bühnen mit großen französischen Bands wie La Femme und Nouvelle Vague, sowie den kanadischen Jazz-Pionieren BadBadNotGood. Als eines der Höhepunkte der letztjährigen „Riva“-Ära, zählt der Gewinn der ersten Ausgabe des „Italia Music Export“-Wettbewerbs, welcher Aquarama und weiteren Bands die Finanzierung der „Riva Tour de France“ ermöglichte.

Wenn „Riva“ aus dem Kontrast zwischen Pop-Melodien und melancholischen Texten besteht, ist „Bubble-Gun“ ein reiner Geschmack von Freiheit, eine Einladung, zu reagieren und sich gegen eine Welt zu wehren, die die westliche Kultur durch den zunehmenden Einsatz von intrusiven Technologien und Automatisierungen langsam von der Realität entfremdet.

Aquarama rufen in „Bubble-Gun“ die ikonische Figur des legendären Boxers Muhammad Alí hervor, ein unermüdlicher Kämpfer für Menschenrechte und Gedanken- und Religionsfreiheit, um sich diesem modernen Zustand zu stellen: Mit einigen der berühmtesten Zitate des afroamerikanischen Athleten unterstreichen sie die Botschaft der Hoffnung, die zum Lied gehört. Der Chor endet mit dem brasilianischen Tropikalismus-Motto „forbidden to forbid“, während die Klänge und die Arrangements perfekt zu den Texten passen und mit verschiedenen perkussiven Instrumenten und einer Marimba einen Sound erzeugen, der sich von Funk, über Pop bis hin zu tropischem Kalypso bewegt.

PHORM ist feinster Progressive Indie Rock – handgemachte Musik mit organischen Verläufen und warmen, schwingenden Harmonien. PHORM offenbart charmante Überraschungen in eingängiger Komplexität.

Fragen Sie sich auch manchmal, wie Kurven, Wellen, Linien und Kanten klingen könnten? #Wir auch! Deshalb picken wir uns Klänge und Rhythmen heraus, die uns das Universum liefert. Und lassen die Blüten eines jeden Songs aufblühen.

// PHORM ist phinest „Progressive Indie Rock“ aus Frankfurt am Main. Gute Manier, mellow-Fi, hive-five, super-tense, macht Sinn – schließlich handgemachte Musik von 4 Menschen: Andreas Stoffels (Gitarre), Aron Keiser (Bass), Carlos Jerez (Gesang), Michael Bok (Schlagzeug). Die Band tritt selten live auf, zündet aber kontinuierlich Raketen.

// Im Ernst, PHORM bietet charmante Überraschungen in eingängiger Komplexität, indem sie eine Formel aus organischen Progressionen mit warmen, oszillierenden Harmonien anwenden.

> Schwelgen Sie in unvorhersehbaren und umarmenden Strukturen.

> Lassen Sie sich von einem tiefen Schauer ungeahnter Emotionen übermannen.

> Lass Sie sich von farbenfrohen Melodien in glückselige Momente entführen.

Mi 31.08.22 3. Tag Hach OpenAir

Twin Tooth (D,Aut)

Experimental Pop, Dark Pop, Neo-Soul, IDM

Hotel Rimini

singer/songwriter, indie, a la Element Of Crime meets Calaveras

 

Twin Tooth; das sind die Sängerin Anna Kohlweis und der Multi-Instrumentalist Jan Preißler, die sich in produktiver Krisenstimmung vom Alleinsein und dem Stillstand befreien. Ihr Debutalbum ist ein Werk epischer Popmusik, die sich in ihren Tiefenstrukturen als Avantgarde entpuppt.

Theatraler Tiefgang bis rhythmischer Sprechgesang – Anna Kohlweis ist die Meisterin der Intonation. Singend erzählt sie auf Cusp vom Gefühl zu „verschwinden durch Pandemie und Weltzustand“. Der Song „Gap Year“ erzählt vom Auseinandergehen, der Kluft zwischen zwei Menschen, gekappten Telefonverbindungen. Aber immer wieder auch von der Erkenntnis: „What is there more beautiful than a living thing in transformation?“

Dieser Satz beschreibt auch die musikalische Reise, auf die uns Twin Tooth schickt. Jan Preißler greift auf Cusp auch auf bisher Unveröffentlichtes seines langjährigen Schaffens als Band-, Theater- und Filmmusiker zurück. Soul, Pop und IDM werden angereichert mit Lo-Xi-Sounds und Field Recordings. Dadurch haftet seinen Tracks das Rohe und Handgemachte an. Elektronische Noise- und Ambient-Spuren verleihen dem geschmeidigen Popsong „Seedlings“ eine organisch-haptische Tiefenstruktur. Im Opener „Down“ kontrastiert Annas geisterhaft transzendenter Gesang wabernde Drones und Streicher. Im harten IDM-Track „Serpent“ schrauben sich Sirenen, Bässe und Gesang hoch zu tanzbarem Lärm.

Cusp ist Anna Kohlweis’ und Jan Preißlers Krisenmusik, entstanden zwischen Wien und Berlin; allein, und doch zusammen. Das Album entstand mit Leichtigkeit, weil beide Allrounder genau nur das taten, was sie am besten können. Deshalb sprechen bei allem Tiefgang und der die Texte durchziehenden Innerlichkeit weder Melancholie noch Resignation aus dieser Musik, sondern vielmehr Wandel und Aufbruch.

Anna Kohlweis ist Multimedia-Künstlerin und lebt in Wien. Sie schreibt und produziert Songs, Musikvideos und Fotokunst, sie malt und illustriert und hat sich dadurch autonom ein eigenes ästhetisches Universum geschaffen. Als Musikerin ist sie unter den Alias Paper Bird und Squalloscope bekannt und war auf Bühnen u. a. in New York, Berlin und Wien zu sehen.

Jan Preißler wurde 2013 als Multi-Instrumentalist des Wiener Electronica-Duos Wælder bekannt. Mit der Synthese aus Noise und Dubstep avancierte Wælder zur Avantgarde der Elektro-Szene. Außerdem war er bis 2020 mit der Noise-Pop-Band Vögel die Erde Essen aktiv. Mit seinem Solo-Projekt Dino Paris & der Chor der Finsternis ist er sehr viel unterwegs. Zudem produziert er erfolgreich Musik für zeitgenössische Film-, Performance- und Theaterproduktionen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin.

HOTEL RIMINI

Zwei Jazzmusiker an Bass und Schlagzeug, eine Geigerin, die vornehmlich Bühnenmusik schreibt, eine Cellistin, die auch als Schauspielerin arbeitet, ein umtriebiger Indie-Gitarrist und ein Singer/Songwriter, der ursprünglich vom Theater kommt.

Die musikalischen Wurzeln von HOTEL RIMINI kann man auch ohne botanischer Expertise als weit verästelt bezeichnen. Im Herbst 2020 haben sie sich zum ersten Mal zusammengefunden und arbeiten seitdem an deutschsprachiger Musik, die man im Spannungsfeld irgendwo zwischen Element Of Crime, Isolation Berlin und Die Höchste Eisenbahn verorten kann. Neben den Streicherarrangements, der prägnanten Stimme und dem leicht anachronistischen Sound der Band, nehmen auch die Songtexte einen hohen Stellenwert ein. Dabei geht es um vergossene Krokodilstränen städtischer Wohlstandsproblematiker, den verklärten Blick auf das Vergangene oder den öffentlichen Nahverkehr als Fluchtfahrzeug vor der eigenen Unzulänglichkeit.

Im Januar diesen Jahres nehmen sie nun ihre erste EP auf und gehen im Sommer 2022 auf Release-Tour.

HOTEL RIMINI sind: Paul Pötsch (Trümmer, Ilgen-Nur), Valentin Link (KUF, Monoglot), Jakob Dinkelacker (Fabian Simon & The Moon Machine), Annegret Enderle, Marianne Jordan und Julius Forster.

Mi 13.10.21 Salomea (D)

21 Uhr

Eine einfache, banale Beschreibung für SALOMEAs kreative Fülle gibt es nicht. Man muss nur feststellen, dass sie verdammt zeitgemäß klingt, weil traditionelle Referenzen wie Billie Holiday oder Aretha Franklin in einer Echokammer auf moderne wie Erykah Badu, FKA Twigs oder Kendrick Lamar treffen und ganz neue Vibes erzeugen.

Wenn die Idee von Jazz, das Individuelle mit dem Kollektiven zu versöhnen, zur Substanz wird, kristalloide Flüssigkeit, die schillert wie Pop, unter die Haut geht wie emanzipatorischer R’n’B und Spuren eher unbewusster Reminiszenzen an TripHop á la Portishead oder die Postpunk-Chansons einer Kate Bush…

Grenzen verschieben. Musik als tiefgründige Unterhaltung, eine Band, die ins Risiko geht, eine Stimme, wie aus einer anderen Galaxie, präzise und warm. SALOMEA definiert Musik als Kunst, SALOMEA glaubt an Liebe, Respekt, an Ehrlichkeit. Und ja: Das fordert echtes Zuhören, das verlangt etwas, das will mehr und: Offenbart dann einen fein austarierten Entwurf der Musik der Zukunft.

Rebekka Salomea und ihre hochklassige Band, Yannis Anft (Keys), Oliver Lutz (Bass) und Leif Berger (Drums) spielten bereits renommierte Festivals wie Moers Festival, Jazzablanca (Marokko) oder Avignon Jazzfestival (Frankreich). Der einzigartige Schmelztiegel aus in Hiphop getränktem Jazz, RnB und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik findet seine Perfektion auf dem zweiten Album der Band “Bathing in Flowers”.

“Bathing In Flowers” erscheint am 25. September auf CD, LP und allen digitalen Plattformen. Die erste Single “In This Together“ erscheint bereits am 17. July 2020, begleitet von einem umwerfenden Video.

VVK: 10€ AK: 12-15€

Homepage ​https://www.salomea.org/ Facebook ​https://www.facebook.com/SALOMEASAYWHAT/ Instagram ​https://www.instagram.com/Salomeasaywhat/ Spotify ​https://open.spotify.com/artist/4AZjwjj65fmJ3MenJaCxel?si=dVkBx5YiQMmFEgRVpeUjSQ Youtube ​https://www.youtube.com/channel/UCVDkfGN7ALvybrq4uzd89Zw

SALOMEA BATHING IN FLOWERS

Hinter jedem Klang auf SALOMEAs zweitem Album BATHING IN FLOWERS steckt eine längere Geschichte. SALOMEAs Stimme lockt uns in die Welt hinter dem Spiegel – und auf den verschlungenen Pfaden der Geschichten, die sich dort entfalten, folgen wir den Wandlungen dieser Stimme, durchqueren das Labyrinth der Grooves, tanzen unter dem Regen elektronischer Sternschnuppen, verweilen an flächigen Gewässern, aber nie zu lange, denn die musikalische Landschaft um uns herum ist ständig in Bewegung. Sie schäumt surrealistisch, funkelt angriffslustig, wogt soulful, mäandert gedankenverloren, dekonstruiert sich sinnsuchend und fügt sich melodisch zusammen; ihre Atmosphäre erklingt als eine Ansammlung zusammengestauchter Gewalten, die in jedem Augenblick des Lebens schlummern und hier von SALOMEA mal sanft, mal laut geweckt werden, als wären es musikalische Flaschengeister. Wir sind in einer komplexen Welt gelandet, deren Vielfalt betörend und fordernd zugleich ist – SALOMEAs Welt.

Diese BATHING IN FLOWERS-Welt ist nicht leicht zu kartografieren. Aber die Songs, die sie formen, klingen nie unzusammenhängend, sondern wie das Werk eines symbiotischen Ensembles. Die 1991 in Herbolzheim geborene Jazzsängerin/ Komponistin Rebekka Salomea Ziegler und ihre Band sind in einem neuen Stadium ihrer Entwicklung angelangt, das Debüt erschien 2018. Damals kam einem auch noch etwas schneller ein Begriff wie Nu-Jazz über die Lippen, um eine Schublade für ihren Fusion- Sound zu finden, während man aber eigentlich viel lieber nur die Songs noch mal hören wollte anstatt sie einzuordnen, um zu verstehen, wo ihre Wurzeln liegen, wie sie die Kurve kriegen und wohin die Reise dieses „Project“ führen mag. Auf BATHING IN FLOWERS wechseln die einzelnen Stücke jetzt die Farbe und Stimmung fließend, so etwa wie träumende Oktopusse in einem Meer aus korrespondierenden Emotionen und Gedanken. Wenn die Idee von Jazz, das Individuelle mit dem Kollektiven zu versöhnen, zur Substanz wird, kristalloide Flüssigkeit, die schillert wie Pop, unter die Haut geht wie emanzipatorischer R’n’B und Spuren eher unbewusster Reminiszenzen an TripHop á la Portishead oder die Postpunk-Chansons einer Kate Bush in sich trägt, sind wir SALOMEAs Wesen nahe. Aber das liegt im Auge des Betrachters beziehungsweise im Ohr des Zuhörers. Eine einfache, banale Beschreibung für SALOMEAs kreative Fülle gibt es nicht. Man muss nur feststellen, dass sie verdammt zeitgemäß klingt, weil traditionelle Referenzen wie Billie Holiday oder Aretha Franklin in einer Echokammer auf moderne wie Erykah Badu, FKA Twigs oder Kendrick Lamar treffen und ganz neue Vibes erzeugen.

Dieses lustvolle Provozieren und Ausschöpfen der Möglichkeiten und die Nähe zum Puls der Gegenwart werden durch die Konstanz in der Besetzung, die Erfahrung vieler Live-Auftritte, das gemeinsame Interesse am Experimentieren und die beinahe familiären Bande erleichtert: Der Aufnahmeprozess zu BATHING IN FLOWERS erstreckte sich über ein Jahr, die Songs wurden bis auf Leif Bergers Drums im Heimstudio des Bassisten Oliver Lutz im Kölner Agnesviertel aufgenommen. Kurze Wege für die Formation, die durch Yannis Anft an den Keyboards komplettiert wird – frische Impulse konnten schnell umgesetzt werden. Zur neuen Qualität gehört auch, dass die Einzelnen es immer besser verstehen, sich im Sinne der SALOMEA-Signatur zurückzunehmen. Da wurde beim Proben ein Schnörkel auch mal wieder verworfen, wenn der Song ohne Bling-Bling schon besser klang. In Berlin saß Rebekka Salomea Ziegler meist noch zu zweit mit Produzent Ludwig Wandinger über dem Material und legte durch letzte Reduzierungen dessen wahre und endgültige Gestalt frei.

Alle Songs auf BATHING IN FLOWERS wurden von Rebekka Salomea Ziegler komponiert und getextet. Ihre finale Form verdanken sie der kollektiven Auseinandersetzung und Ludwig Wandingers Handschrift, dessen Sounddesign noch das letzte lose Fädchen in die Soundskulptur einfügt – Wandingers Produktionsskills machten ihn sozusagen zum fünften Bandmitglied. Doch gerade in den Worten, ob gerappt oder gesungen, wird es diesmal sehr persönlich. Der fluiden musikalischen Landschaft und ihren diversen Aggregatzuständen entsprechend, sind wir mit SALOMEA Geschichten von Transformationen auf der Spur, folgen biografisch motivierten Gedankenfetzen, zu denen auch eine tiefere Beschäftigung mit Krankheit und Tod gehört. In den Stücken selbst scheint der Wunsch zu stecken, flüchtige Momente mit möglichst viel Leben zu füllen, damit die Zeit nicht sinnlos verrinnt. Und man ahnt, dass sich hinter jeder Geschichte von BATHING IN FLOWERS, die man hinter jeder Note und jedem Klang findet; dass hinter jeder Herausforderung, der sich die

Stimme dieser Ausnahmesängerin stellt; und dass hinter jeder technischen Zumutung, der sie ihre Stimme mutig und aus Prinzip aussetzt, nur noch eine weitere Geschichte verbirgt. So kann man sich endlos in der Welt von SALOMEA verlieren und wiederfinden. Und diesen Luxus sollte man sich gönnen.