Alle Beiträge von aaltrafant

Nun, ein herzliches HALLO auf dieser Seite vom aaltra. Hier kann man lesen, sehen und hören, was demnächst so alles los ist:

JUHUUU!!!

Man kann sich wieder in den Biergarten setzen und das tun können, was getan werden muss…

*aber hier noch leider nötige Hinweise (Stand 18.08.21)

  • das Tragen einer MNS im Gebäude und bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes ist Pflicht!!!

Ansonsten seid ihr ja sicher auch über die aktuelle Lage informiert und handelt dementsprechend, damit das alles hier irgendwann nicht mehr notwendig sein wird…

ACHTUNG+++Das aaltra hat vom 11.09.21 bis zum 17.09.21 Urlaub. Und danach geht’s frisch und fröhlich weiter!!!+++

Das ist das Radio aaltra:

Veranstaltungen:

Mi 29.09.21 Jaackpot raaten

Das Kneipenquiz

Jaackpot raaten im aaltra Das erste Chemnitzer Kneipen-Quiz mit Jackpot: Zur Beantwortung stehen 40+x Fragen, die in Teams von bis zu vier Mitgliedern mit jeder Menge unnützen Wissens gelöst werden wollen. Jede/r Mitratende zahlt zwei Euro – Basis für den Jackpot, den am Ende des Abends das beste Team einstreicht.

Start: 20 Uhr

Fr 01.10.21 Solche – RecordRelease

20 Uhr


ES WIRD SEIN. Am 01.10. werden wir endlich unsere Releaseparty zu unserem Doppelalbum „Von Schöpfen und Sümpfen“ nachholen. Musikalisch wird es ein unvergesslicher Abend werden, denn bei einigen Liedern wird die Meniak-Bläsersektion dem sowieso schon lodernden Solche-Feuer ordentlich die Glut anblasen.

Eintritt: 10€ oder zus. mit der CD 20€
Startnext: 0€

Das wird ziemlich geil, wir freuen uns drauf und hoffen, dass es noch ein Morgen gibt.

„Die Band Solche tritt mit ihren akustischen Instrumenten den Beweis an, dass sich Lust am Dahinfabulieren komplexer Texte und tanzbare Rock-Attitüde nicht zwangsläufig ausschließen.

Nach 4 Alben, 3 Büchern und über 500 Konzerten in Russland, Rumänien, Tschechien, Deutschland und der Schweiz hat sich gezeigt, dass der Philofolk für Band und Publikum nichts von seinem Potenzial verloren hat, zusammen einen schönen Abend zu verleben.

Solche sind:

Mario Krohn: Cajon Michael Focken: Bass Holm Krieger: Gitarre, Gesang“

„Eigenständiger, eigenwilliger Akustik-Rock mit zerfranst deutschen Texten. Was sagen, aber knallen musses!“

„Akustik-Rock mit zerfransten deutschen Texten und ebensolchen Stilansprüchen. Was sagen, aber knallen musses. Solche können auch leise spielen und alles, aber solche Kategorisierungen reichen oft nicht weit. Selber hören macht schlau!“

„Solche spielen im kleinen Kreise Gitarre und Schlagzeug. Das klingt etwas nach Lagerfeuer, aber dass ein Abgesang auf diese Art der Musik-Formation etwas verfrüht ist, beweisen Solche live immer wieder, denn was da von Bühne kommt rockt richtig los. Wenn die Revolution in den Köpfen einen Soundtrack braucht, hier wird er geboten!“

„Musik hilft. Dir, mir, ihm und ihr. Solche versuchen hilft auch, besonders bei zerstreuten Beschwerden, die immer schlimmer werden und kaum Lust zum Atmen lassen. Solche sind weder Ärzte noch Arznei. Komm schon, hör zu und geh doch, wenn’s dir nicht gefällt. In der Stadt vor dem Gesetz sind alle Bruder und Schwester, auch wenn die Reflexionen des Geschosses dich blenden. Schneller, du bist der Supergaul.“

„Seit der Gründung der Band Solche zu Beginn des Jahres 2004 wurde sich zuerst auf eine Art Independent Rock mit eigenwilligen, deutschen Texten konzentriert. Dann kam die Abkehr von der Lautstärke eines startenden Düsenjets und, bedingt durch personelle Veränderungen, die Hinwendung zu dem, was getan werden muss. Was vorher Panzer war, ist nun eher Schierlingsbecher und wirkt da, wo es soll. Solche gehen live ordentlich ab, aber trotzdem stehen auch die kopflastigen Texte im Mittelpunkt. Die Attrappe der Kritik kann die Kritik der Attrappen nicht ersetzen.“

„Kann man überhaupt ernst bleiben? Was will man denn sagen, welche Aussage könnte man mit einem Punkt abschließen? Wie weit kann man gehen, ohne sein kleines ironisches Hinterstübchen aufgeben zu müssen? Die Welt zersplittert in vielen Teilen und intellektuelle Entfernung scheint das Einzige zu sein, was vor Wahnsinn schützt? Der Zuschauer sitzt draußen und weiss Bescheid? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht – Eine Band namens Solche.“

„Zerfranste Texte, die irgendwie wie ein zusammengezapptes Abendfernsehprogramm sind, aber anders als dieses nicht absetzen, wenn die Quote nicht stimmt. Schnell sind Solche bei der Sache und die ist der Sache angemessen, etwas auszusagen. Punkt.“

 

Fr 22.10.21 My Sister Grenadine (D)

21 Uhr

Ihre Musik ist ein konzentriertes Spiel mit Klang und Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk, John Cage Pop, radikale Softness.

My Sister Grenadine spielen Folk mit Freude am Experiment. Gebaut aus einer Vielzahl von Instrumenten, umrankt von mehrstimmigem Gesang und der Liebe zum Detail. Ihre Musik ist ein konzentriertes Spiel mit Klang und Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk, John Cage Pop, radikale Softness.

My Sister Grenadine lebt an verschiedenen Orten. In Gegenden die eigentlich Songs sind. Sie bewegt sich zwischen Stille und Vielfalt, Fläche und Struktur, Geräusch und Melodie. Sie erzählt von schüchternen Vulkanen und heimatlosen Städten, von Neugier und Solidarität, von gekämmten Zähnen und kollidierenden Landschaften.

Eintritt: 6€ – 8€

Mi 13.10.21 Tisdass (Niger)

21 Uhr

TisDass hat seinen Stil gefunden, welche von ihrem Sänger getragen wird. Ein Künstler, der zu den Klängen von Ali Farka Touré, Tinariwen oder Bob Marley, herangewachsen ist.

Zwischen Roots- und Akustiksongs und weiteren Rock-Tracks führt Sie das Konzert von TisDass von der Wüste Azawad zu den belebten Straßen von Niamey.

Tisdass ist die Band des Sängers und Gitarristen Moussa Kildjate Albadé. Die Band hat ihren Sitz in Niamey und stammt ursprünglich aus Tchintabaraden, der emblematischen Stadt des Tamasheq-Kel in Niger. Der Name der Band bedeutet „Säulen“ in der Tamasheq-Sprache und bezieht sich auf die Säulen, auf denen die traditionellen Berberzelte stehen. Dieser Name ist ein Zeichen für die starke Verbundenheit mit einer Kultur, die TisDAss verteidigen und durch die Kraft der Musik bekannt machen will.

Als er zu den Klängen von Tinariwen, Bob Marley oder Dire Straits, die sein Vater hörte, aufwuchs, kam der Wunsch, mit Worten und Gitarren zu kämpfen, nach einem Trauma. Als Kind musste er mit ansehen, wie die Armee seines Landes einen Teil seiner Familie abschlachtete, obwohl sie von der Freiheit eines Volkes und der Hoffnung auf bessere Zeiten für eine tausendjährige Kultur sangen.

Er hat verstanden, dass Waffen nur Unglück bringen, und wie die Pioniere des Tuareg-Blues lernt er Gitarre spielen und schreibt Lieder, um seinem Volk Frieden und Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Eintritt: 8-10€

Fr 29.10.21 Marlena Käthe x LOTA

21 Uhr

LOTA

Inspiriert von Indie-Pop Einflüssen und elektronischen LoFi-Elementen, treffen mystische Sounds auf aparte Beats, kontrastiert von ruhigen Pianoklängen und gefühlvollen Texten. Ihre sanfte und eindringliche Stimme entführt in eine sphärische Klangwelt.

MARLENA KÄTHE

electronical Darkfolk – Ihr Sound ergibt sich aus elektronischen Noisescapes, warmen Akustik Gitarren und sphärischer Mehrstimmigkeit.Ihre Stimme wird gerne mit der von Agnes Obel oder Hope Sandoval verglichen.

LOTA

Selten zuvor klang Sanftheit so energetisch und war Verletzlichkeit so stark.

Auf sphärische Klangflächen projiziert LOTA nahbare Geschichten im Zeichen des Zeitgeists – sie handeln von zwischenmenschlichen Beziehungen, Eskapismus und Sehnsucht, gepaart mit dem Versuch sich von gesellschaftlichen Konventionen zu lösen.

Von klein auf mit Musik in Berührung gekommen, sang die Kölner Sängerin, Songwriterin und Produzentin Lotta Holtei. bereits mit vier Jahren im Kinderchor, zwei Jahre folgte die erste Stunde Klavierunterricht. Im Laufe ihrer Jugend lernte sie außerdem Querflöte, Klarinette und Gitarre. Dem Piano ist sie bis heute treu geblieben.

Inspiriert von Indie-Pop Einflüssen und elektronischen LoFi-Elementen, treffen mystische Sounds auf aparte Beats, kontrastiert von ruhigen Pianoklängen und gefühlvollen Texten. Ihre sanfte und eindringliche Stimme entführt in eine sphärische Klangwelt.

Die englischen Songtexte sind unverblümt ehrlich und setzten sich mit gesamtgesellschaftlich relevanten Themen wie Depressionen, Schönheitsidealen oder Feminismus auseinander, ohne dabei an lyrischer Raffinesse zu verlieren.

Am 14. Mai 2021 veröffentlichte LOTA ihre Debüt-EP auf welcher sie alle Lieder selbst geschrieben, arrangiert und in Zusammenarbeit mit Lukas Streich (We Will Kaleid) produziert hat.

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MARLENA KÄTHE

Marlena Käthes Debut EP erscheint am 25.6. produziert von Shanice Ruby Bennett (Polarbear) und ordnet sich in das Genre electronical Darkfolk.

Ihr Sound ergibt sich aus elektronischen Noisescapes, warmen Akustik Gitarren und sphärischer Mehrstimmigkeit
Marlena Käthe wächst in Berlin auf als Tochter einer Theaterfamilie. Ihre Kindheit verbringt sie auf Tourneen durch Europa. Sie spielt mit Band, im Trio mit Shanice Ruby Bennett und Leonie Geisler sowie solo Konzerte.

So spielten sie 2020 auf der Pop Kultur Nachwuchsbühne und war auf dem c/o Pop xoxo zu sehen. Ihre erste Single ‚Bruises‘ die im Januar 2021 stößt auf anerkennende Resonanz. Unter anderem war Marlena Käthe bei DLF Kultur in der Livesession zu hören und die radioeins Redaktion verglich ihre Stimme mit der von Agnes Obel oder Hope Sandoval.

Ihre Debüt EP erschien im Frühjahr 2021 digital und auf Tape.

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Eintritt: 8-10€

Fr 05.11.21 Platon Karataev (HU)

21 Uhr

Platon Karataev, benannt nach einem Charakter des Schriftstellers Leo Tolstoy, wurde 2016 in Budapest gegründet. Sie vereinigen auf ihrem Debüt-Album „Her“ Folk, Indie und wunderschöne Gesangslinien. Das Resultat erinnert mitunter an Mumford and Sons und Helden der modernen Indie-Folk-Szene wie Bon Iver und Ben Howard schimmern ebenfalls durch. Verblüffend ist die Schnörkellosigkeit mit der die vier Herren ans Werk gehen. Die Songs schweben mitunter federleicht, um dann wieder durch klare und knackige Rockstukturen vorangetrieben zu werden.

Eintritt: Hut.

Platon Karataev, benannt nach einer Figur von Leo Tolstoi, wurde 2016 gegründet. Mit ihrer Musik wandert das ungarische Indie-Quartett um den Kern der Existenz, sucht Antworten durch Paradoxe, denkt über Fragen nach, indem es Elemente auf atomarer Ebene beobachtet oder sie aus astronomischer Perspektive betrachtet. Nach dem sofortigen Erfolg von For Her (2017) bewegte sich die Band allmählich weg von ihrem akustischen Sound hin zu einem breiteren Sound. Atoms (2020), mit einer üppigeren Instrumentierung, konzentriert sich darauf, über das Universellste, aber auf der persönlichsten Ebene zu sprechen, wobei Katharsis ein Schlüsselelement des Albums ist. Die kommende neue Platte (Nov. 2021) wird das Eintauchen in das kollektive Unterbewusstsein fortsetzen und wird von der ersten Europatournee der Band gefolgt werden. In den letzten vier Jahren erlangte Platon Karataev nicht nur auf lokaler Ebene Aufmerksamkeit, sondern wurde auch international wahrgenommen, mit mehr als 5 Millionen Streams auf Spotify, hauptsächlich aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Neben drei verschiedenen Deutschlandtouren trat die Band bereits auf großen Festivals wie Sziget, Reeperbahn, Zandari Festa Seoul, Moscow Music Week und Liverpool Sound City auf.

Do 25.11.21 Mary Broadcast (AT)

21 Uhr

Am 28. Mai 2021 erschien auf dem Indie-Label Between Music mit „Bastille“ die dritte Single-Auskopplung aus Mary Broadcasts Konzept-EP PANIC, einem Zyklus aus sechs Songs und sechs Videos. „Bastille“ ist eine Ode an die wahre Liebe, ein vielschichtiger Song über die alte Weisheit, dass sich Gegensätze anziehen und darüber, wie sehr die Liebe zwei Menschen zu verschmelzen weiß.

Für die EP hat die Bandleaderin und Gitarristin eine Kunstfigur geschaffen, die ihre Erlebnisse verarbeitet. Aver heißt die Protagonistin der Geschichten in den Songs und den dazugehörigen Videos. Nachdem in der ersten Single „Panic“ der Zusammenbruch („Oh my god it’s over now“) stilisiert wurde und sich die einsame Aver in der zweiten Single „Zone 4“ in den Weiten des Internets verliert („Here I am, I’m naked), trifft sie nun ihre große Liebe. Die Liebenden ignorieren die enormen Differenzen und versuchen sich stattdessen mit ihren Gegensätzen zu arrangieren. So verschieden sie sind, so sehr brauchen sie sich, und verschmelzen schließlich zu einer Person. Die nie langweilig werdende Message: Liebe überwindet alles. Liebe ist die stärkste Kraft. Mit mitreißendem Sound wird verkündet: „You’re Bastille is my Bastille“.

EP PANIC im Lockdown produziert

Die Band trotzt Corona und entwickelt so kreativ wie noch nie ein kleines Wunderwerk – die EP PANIC ist geboren. Fast wie eine „Ersatzgeburt“ für den erlittenen Schmerz, denn Ausgangspunkt für die starken Gefühle ist eine Fehlgeburt, die Frontfrau Mary erlitt. Panik ist die zentrale Idee der EP und das zentrale Gefühl des letzten Jahres – Panik, die uns befällt, weil wir nicht wissen, wie lange dieser panische Zustand anhalten wird. Die gesamte Produktion wird im Home-Recording-Modus produziert. Der Band-Schlagzeuger Andreas Senn mischt die Songs. Die Videos werden größtenteils in einem alten Bauernhaus der Familie im Bezirk Braunau (Oberösterreich) gedreht. Das Internet ersetzt den Proberaum und das Studio, in dem normalerweise gemeinsam an den Songs gearbeitet wird.

6 Songs, 6 Videos, 6 Fotos: Verwobene Welt aus Sounds und Bildern

BASTILLE ist die dritte Veröffentlichung der Band im Jahr 2021. Jeder Song ist eine Geschichte, begleitet von einem Video und einem Foto. Geschichten, die unabhängig voneinander agieren und doch miteinander verwoben sind. Sechs Momentaufnahmen aktueller Konflikte unserer Zeit. „Wir bieten eine Reise, die von gesamtgesellschaftlichen Konflikten, über die einzigartige Beziehung zweier Menschen, bis zur Aufarbeitung der eigenen Wunden führt. Diese Reise wird visuell durch Videos und Fotos begleitet, um am Ende in einem persönlichen Dialog mit dem eigenen Selbst zu landen“, erläutert die Künstlerin. „Sechs ist die Zahl der Perfektion, der Vollkommenheit, auch eine religiöse Zahl, denn die Welt wurde in sechs Tagen erschaffen. Wir haben in sechs Songs und Videos eine eigene Welt geschaffen.“ Alle sechs Songs sind in der Tonart G-Dur oder G-Moll geschrieben und ergeben so auch auf musikalischer Ebene ein großes Ganzes. Die sechs Videos zu den Songs ergeben einen Kurzfilm, dessen Auflösung erst am Ende zu sehen sein wird.

Über Mary Broadcast

Mary Broadcast ist Sängerin und Gitarristin, aber auch Musikerin, Komponistin, Bandleaderin, Bookerin, Produzentin, CEO ihres eigenen Projekts. Seit Jahren ist sie als Frau selbständig und selbstbewusst im internationalen Musikbusiness unterwegs, verfolgt eigenständig und kreativ ihren Traum, ohne große PartnerInnen im Hintergrund. Sie setzt sich konsequent für die Sichtbarkeit von MusikerInnen ein, indem sie regelmäßig Frauen-Talk & -Musik-Abende konzipiert. Sie steht in einer Reihe mit MusikerInnen, die nicht dem typischen Pop-Zirkus entsprechen und nicht nur das schön geschminkte Püppchen mit guter Stimme abbilden, sondern eine eigenständige Kunstfigur darstellen und eigenmächtig ihre Karriere abseits des Mainstreams aufbauen.

Über die Band

Die Band unterzog sich mit dem Vorgänger-Album SVINX einer Wandlung – auch live auf der Bühne. Die vier MusikerInnen bauen Soundwelten auf, türmen sich laut und wild über ihr Publikum, entfesselten sich und alle mit lauten Gitarren und Synthesizer-Klängen. Darüber die zarte und zugleich mächtige und intensive Stimme Mary Broadcasts. Manche sagen, sie sei die österreichische PJ Harvey. Hat sich die Band mit SVINX auf den Weg zum Indie-Pop-Rock-Genre gemacht, ist sie mit der neuen EP Panic nun endgültig dort angekommen.

Eintritt: 6€ – 8€

Sa 06.11.21 hawel/mcphail & mint mind

21 Uhr

hawel/mcphail

Gitarrennerds kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Garage-Rock Fans und all jene, denen ein Refrain zuverlässig ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die die Erfahrung teilen, dass dreieinhalb Minuten Musik Seelen retten können!

Mint Mind

einer Mischung aus süßen und sauren Fuzzy-Riffs, unterstrichen durch eine entspannte Lockerheit, die gleichzeitig eine Mischung aus Bands von den 60ern bis heute anklingen lässt.

hawel/mcphail

Frehn Hawel – lead guitar, vocals Rick McPhail – lead drums, vocals, sounds

A band made by fuzz pedals!

Als ihre Bands Venus Vegas und Tigerbeat im Jahr 2001 gemeinsam auf Tour gingen, hätten die beiden Sänger, Songwriter und Gitarristen Rick McPhail und Frehn Hawel sich vermutlich nicht träumen lassen, irgendwann mal eine zwei Mann Band zusammen zu starten.

Aber der Reihe nach: Nach dem Ende von Venus Vegas stieg McPhail 2004 bei Tocotronic ein und bereichert die Band seit ‘Pure Vernunft Darf Niemals Siegen‘ mit fuzzy Gitarrenlinien und Soundscapes, startete 2006 Glacier (of Maine) und danach sein Trio Mint Mind, mit dem er in 2020 das Album ‘Thoughtsicles‘ veröffentlichte. Hawels explosive Garage-Rockband Tigerbeat implodierte nach zwei Alben ‘No.1‘, ‘13 Songs‘) in 2006, mit The Last Things brachte er 2015 ‘Shake ́em Blues‘ heraus.

In all den Jahren trafen die beiden Autodidakten sich regelmäßig in McPhails The Upper Room, einem Hybriden aus musikalischem Refugium, Gitarrennerd-Traum, Proberaum und Aufnahme Studio, um gemeinsam Fuzz-Pedale, Verstärker und Gitarren auszuchecken und dabei über Liebe, Kindererziehung, Politik, ihre aktuellen Bands und vieles mehr zu reden – aber seltsamerweise nie darüber, gemeinsam Musik zu machen. Dran gedacht haben beide, zu fragen getraut hat sich keiner – also musste göttliche Fügung her:

Nach kurzer musikalischer Pause hatte Hawel 2018 die Idee, erstmals Songs aus all seinen Schaffensperioden mit einem Online gefundenen Drummer auf die Bühne zu bringen. Der Verbindlichkeit des Internet sei Dank, sprang dieser jedoch kurz vor der Show ab – glücklicherweise zu genau dem Zeitpunkt, als Hawel gerade mit McPhail im Upper Room dabei war, sein Pedalboard für die neue musikalische Unternehmung zusammenzustellen. McPhails Frage ‘Du weißt schon, dass ich auch Schlagzeug spiele?‘ brachte den Stein dann endlich ins Rollen. Bereits nach der ersten gemeinsamen Probe war klar, dass dies hier über den Rahmen des einen Auftritts weitergehen würde. Der Bandname besteht schnörkellos aus beiden Nachnamen. Wie man es aus dem Jazz kennt, signalisiert diese Namensgebung umgehend zwei Gleichgesinnte, die sich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen.

Da zielloses Jammen beiden nicht unbedingt im Blut liegt, wurden im Upper Room schon bald neue Songs geschrieben, neue Sounds kreiert und kurz darauf auch die Aufnahmetaste gedrückt. Herausgekommen sind zehn Songs zweier Musiker, die sich nichts mehr beweisen müssen, aber umso mehr lieben, was sie tun. Songs über Langzeitbeziehungen, inhaltsleere Slogans, die Fallstricke unserer Zeit – in kurz: Über Drama, Liebe, Wahnsinn. Gitarrennerds kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Garage-Rock Fans und all jene, denen ein Refrain zuverlässig ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die die Erfahrung teilen, dass dreieinhalb Minuten Musik Seelen retten können!

www.instagram.com/hawel.mcphail www.facebook.com/hawel.mcphail www.lapochettesurprise.de

Mint Mind ist ein Projekt von Rick McPhail (Tocotronic). Nachdem er einige Jahre in sein proggy-melancholisches Projekt glacier (of maine) investiert hatte, verspürte McPhail das Bedürfnis, etwas simpleres, weniger ehrgeiziges zu machen, das auch noch Spaß macht. Klanglich wollte er etwas fuzzyigeres mit Garage-Feeling und -Attitüde machen, aber die typischen Formeln von Garage vermeiden, wie z.B. dem Macho-Gesang, der in den meisten Stilen vorkommt, den üblichen Start/Stop-Riffs a la The Kinks und ja… sogar dem oft obligatorischen, mit Hall überladenen und absichtlich beschissenen Sound. Stattdessen wird ähnlich wie bei vielen Punk/Indie-Bands der späten 70er bis späten 80er (wie z.B. die frühen SST Screaming Trees, Mudhoney, Pixies, Pavement, Love and Rockets, Dinosaur Jr, etc.) die schöne Einfachheit, Energie und Rohheit als Soundvorlage verwendet, aber das Songwriting erlaubt einen breiteren Horizont an Einflüssen.

So, when feeling hippie or trippy – be trippy. if feeling indie – let your inner indie out.

Durch diese Offenheit der Einflüsse wird die Musik von Mint Mind zu einer Mischung aus süßen und sauren Fuzzy-Riffs, unterstrichen durch eine entspannte Lockerheit, die gleichzeitig eine Mischung aus Bands von den 60ern bis heute anklingen lässt. So unmöglich es auch klingt, Mint Mind glauben, dass sie in der Lage sind, diese Einflüsse zu mischen und auszubalancieren, ohne dass sie erzwungen oder gekünstelt wirken.

Eintritt: 10€ – 15€

Mi 01.12.21 Salomea (D)

21 Uhr

Ein einzigartige Schmelztiegel aus in Hiphop getränktem Jazz, RnB und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik.

VVK: 10€ AK: 12-15€

Grenzen verschieben. Musik als tiefgründige Unterhaltung, eine Band, die ins Risiko geht, eine Stimme, wie aus einer anderen Galaxie, präzise und warm. SALOMEA definiert Musik als Kunst, SALOMEA glaubt an Liebe, Respekt, an Ehrlichkeit. Und ja: Das fordert echtes Zuhören, das verlangt etwas, das will mehr und: Offenbart dann einen fein austarierten Entwurf der Musik der Zukunft.

Rebekka Salomea und ihre hochklassige Band, Yannis Anft (Keys), Oliver Lutz (Bass) und Leif Berger (Drums) spielten bereits renommierte Festivals wie Moers Festival, Jazzablanca (Marokko) oder Avignon Jazzfestival (Frankreich). Der einzigartige Schmelztiegel aus in Hiphop getränktem Jazz, RnB und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik findet seine Perfektion auf dem zweiten Album der Band “Bathing in Flowers”.

“Bathing In Flowers” erscheint am 25. September auf CD, LP und allen digitalen Plattformen. Die erste Single “In This Together“ erscheint bereits am 17. July 2020, begleitet von einem umwerfenden Video.

Homepage ​https://www.salomea.org/ Facebook ​https://www.facebook.com/SALOMEASAYWHAT/ Instagram ​https://www.instagram.com/Salomeasaywhat/ Spotify ​https://open.spotify.com/artist/4AZjwjj65fmJ3MenJaCxel?si=dVkBx5YiQMmFEgRVpeUjSQ Youtube ​https://www.youtube.com/channel/UCVDkfGN7ALvybrq4uzd89Zw

VVK: 10€ AK: 12-15€

SALOMEA BATHING IN FLOWERS

Hinter jedem Klang auf SALOMEAs zweitem Album BATHING IN FLOWERS steckt eine längere Geschichte. SALOMEAs Stimme lockt uns in die Welt hinter dem Spiegel – und auf den verschlungenen Pfaden der Geschichten, die sich dort entfalten, folgen wir den Wandlungen dieser Stimme, durchqueren das Labyrinth der Grooves, tanzen unter dem Regen elektronischer Sternschnuppen, verweilen an flächigen Gewässern, aber nie zu lange, denn die musikalische Landschaft um uns herum ist ständig in Bewegung. Sie schäumt surrealistisch, funkelt angriffslustig, wogt soulful, mäandert gedankenverloren, dekonstruiert sich sinnsuchend und fügt sich melodisch zusammen; ihre Atmosphäre erklingt als eine Ansammlung zusammengestauchter Gewalten, die in jedem Augenblick des Lebens schlummern und hier von SALOMEA mal sanft, mal laut geweckt werden, als wären es musikalische Flaschengeister. Wir sind in einer komplexen Welt gelandet, deren Vielfalt betörend und fordernd zugleich ist – SALOMEAs Welt.

Diese BATHING IN FLOWERS-Welt ist nicht leicht zu kartografieren. Aber die Songs, die sie formen, klingen nie unzusammenhängend, sondern wie das Werk eines symbiotischen Ensembles. Die 1991 in Herbolzheim geborene Jazzsängerin/ Komponistin Rebekka Salomea Ziegler und ihre Band sind in einem neuen Stadium ihrer Entwicklung angelangt, das Debüt erschien 2018. Damals kam einem auch noch etwas schneller ein Begriff wie Nu-Jazz über die Lippen, um eine Schublade für ihren Fusion- Sound zu finden, während man aber eigentlich viel lieber nur die Songs noch mal hören wollte anstatt sie einzuordnen, um zu verstehen, wo ihre Wurzeln liegen, wie sie die Kurve kriegen und wohin die Reise dieses „Project“ führen mag. Auf BATHING IN FLOWERS wechseln die einzelnen Stücke jetzt die Farbe und Stimmung fließend, so etwa wie träumende Oktopusse in einem Meer aus korrespondierenden Emotionen und Gedanken. Wenn die Idee von Jazz, das Individuelle mit dem Kollektiven zu versöhnen, zur Substanz wird, kristalloide Flüssigkeit, die schillert wie Pop, unter die Haut geht wie emanzipatorischer R’n’B und Spuren eher unbewusster Reminiszenzen an TripHop á la Portishead oder die Postpunk-Chansons einer Kate Bush in sich trägt, sind wir SALOMEAs Wesen nahe. Aber das liegt im Auge des Betrachters

beziehungsweise im Ohr des Zuhörers. Eine einfache, banale Beschreibung für SALOMEAs kreative Fülle gibt es nicht. Man muss nur feststellen, dass sie verdammt zeitgemäß klingt, weil traditionelle Referenzen wie Billie Holiday oder Aretha Franklin in einer Echokammer auf moderne wie Erykah Badu, FKA Twigs oder Kendrick Lamar treffen und ganz neue Vibes erzeugen.

Dieses lustvolle Provozieren und Ausschöpfen der Möglichkeiten und die Nähe zum Puls der Gegenwart werden durch die Konstanz in der Besetzung, die Erfahrung vieler Live-Auftritte, das gemeinsame Interesse am Experimentieren und die beinahe familiären Bande erleichtert: Der Aufnahmeprozess zu BATHING IN FLOWERS erstreckte sich über ein Jahr, die Songs wurden bis auf Leif Bergers Drums im Heimstudio des Bassisten Oliver Lutz im Kölner Agnesviertel aufgenommen. Kurze Wege für die Formation, die durch Yannis Anft an den Keyboards komplettiert wird – frische Impulse konnten schnell umgesetzt werden. Zur neuen Qualität gehört auch, dass die Einzelnen es immer besser verstehen, sich im Sinne der SALOMEA-Signatur zurückzunehmen. Da wurde beim Proben ein Schnörkel auch mal wieder verworfen, wenn der Song ohne Bling-Bling schon besser klang. In Berlin saß Rebekka Salomea Ziegler meist noch zu zweit mit Produzent Ludwig Wandinger über dem Material und legte durch letzte Reduzierungen dessen wahre und endgültige Gestalt frei.

Alle Songs auf BATHING IN FLOWERS wurden von Rebekka Salomea Ziegler komponiert und getextet. Ihre finale Form verdanken sie der kollektiven Auseinandersetzung und Ludwig Wandingers Handschrift, dessen Sounddesign noch das letzte lose Fädchen in die Soundskulptur einfügt – Wandingers Produktionsskills machten ihn sozusagen zum fünften Bandmitglied. Doch gerade in den Worten, ob gerappt oder gesungen, wird es diesmal sehr persönlich. Der fluiden musikalischen Landschaft und ihren diversen Aggregatzuständen entsprechend, sind wir mit SALOMEA Geschichten von Transformationen auf der Spur, folgen biografisch motivierten Gedankenfetzen, zu denen auch eine tiefere Beschäftigung mit Krankheit und Tod gehört. In den Stücken selbst scheint der Wunsch zu stecken, flüchtige Momente mit möglichst viel Leben zu füllen, damit die Zeit nicht sinnlos verrinnt. Und man ahnt, dass sich hinter jeder Geschichte von BATHING IN FLOWERS, die man hinter jeder Note und jedem Klang findet; dass hinter jeder Herausforderung, der sich die

Stimme dieser Ausnahmesängerin stellt; und dass hinter jeder technischen Zumutung, der sie ihre Stimme mutig und aus Prinzip aussetzt, nur noch eine weitere Geschichte verbirgt. So kann man sich endlos in der Welt von SALOMEA verlieren und wiederfinden. Und diesen Luxus sollte man sich gönnen.

 

Sa 04.12.21 Gaffa Ghandi & Tourette Boys

21 Uhr

Gaffa Ghandi – Exile On Mainstream Records | B/DD

Progged out Heavy Stoner Metal

Tourette Boys – Still pure underground! | DD/B

Fuzzed out Psychedelic Garage Blues |

Unlimited Sonic Use & Artourette präsentieren:

INQUISITOUR 2021

Gaffa Ghandi – Exile On Mainstream Records | B/DD

Progged out Heavy Stoner Metal
https://gaffaghandi.bandcamp.com/
https://gaffaghandi.de/
Für Fans von: Rotor, Elder, The Sword, Mastodon, Karma To Burn

Nach Jahren des frivolen und qualvollen Herumwerkeln, Experimentieren, Wiederverwerfen, Neuzusammensetzen und Verzweifeln geschah 2020 doch das schier nicht mehr für möglich gehaltene:
Gaffa Ghandi, die verqueren Riffadelics mit Dadaproganspruch aus der Ostdeutschen Schnittstellenverbindung Dresden-Berlin haben 2020 in ihrer nun 10 jährigen Bandgeschichte ihre erste vollwertige LP
bei niemand geringerem als Exile On Mainstream Records herausgebracht.
Ein Lebensträumchen ging damit in Erfüllung! Auf dem auf den klangvollen und wegweisenden Namen „Artificial Disgust“ hörenden gepressten Polyvinylchlorid sind 4 Tracks eingeritzt, welche die ganze Schaffensbreite des Powerquartetts in (fast-)aktuellster Form abbildet. Und dies mit dem ihnen eigenen künstlerisch-künstlich und widerwärtig-anziehendem Charme.

Dies ist das Reanactment der wegen Covid19 2x verschobenen Record Release Tour, die Scheibe (& Bands) is/are still fresh als hell!

Tourette Boys – Still pure underground! | DD/B

Fuzzed out Psychedelic Garage Blues |
https://touretteboys.bandcamp.com/
https://touretteboys.tumblr.com/
Für Fans von: The Flying Eyes, Pink Floyd, All them Witches, Pontiac, Sleepy Sun

Aus der oszillierenden Einöde der zentralsorbischen Steppe, später weitergezogen nach Dresden und Berlin, offenbaren die Tourette Boys eine staubige, erdverbundene Ehrlichkeit, die die Freiheit der Landstraße zelebriert, atmet und das Schicksal der Einzelgänger in hitzeflimmernde Bilder zu verwandeln mag.
Musikalisch tief und bluesig treibt die mit einem großartigen Frontprediger gesegnete Band der Hang und die Suche nach dem Psychedelisch-Mythischen an. 2019 erschien ihre letzte LP „Zorn“.

Eintritt: 8€ – 10€